Sa16Mai
14.30
So17Mai
11.00
Handspiel

Emma und der Mondmann

familienprogramm

ABGESAGT

Die Nachbarn (CH) – Ab 5 Jahren – 55 Minuten – Hochdeutsch

Frei nach dem Bilderbuch von Tomi Ungerer – Eine Koproduktion mit dem ThiK Baden, dem Theater Stadelhofen Zürich und dem Theater Tuchlaube Aarau – Idee /Konzept / Text/Spiel: Vivianne Mösli, Priska Praxmarer, Dirk Vittinghoff – Regie: Dirk Vittinghoff – Puppen: Priska Praxmarer

Emma ist wütend. Sie ist mit ihrer Mutter in eine neue Stadt umgezogen: Alles ist fremd, Emma fühlt sich einsam und unverstanden, und sie beschliesst wegzulaufen. Auch der Mann im Mond ist einsam. Jede Nacht sieht er den Menschen bei ihrem Treiben zu: «Wie gerne wäre ich einmal mit dabei», seufzt er. Eines Nachts erhält er eine überraschende Chance: Mithilfe einer vorbeifliegenden Sternschnuppe gelingt es ihm, zur Erde zu reisen. Angekommen am Ort seiner Träume verläuft jedoch alles ganz anders, als er es sich vorgestellt hat: Die Menschen machen Jagd nach den Ausserirdischen. Zum Glück trifft er Emma! Die beiden brechen auf, um gemeinsam den Gefahren zu trotzen. Eine Geschichte über Freundschaft, übers Fremdsein und über ein aufregendes Abenteuer. 

Sa09Mai
14.30
So10Mai
11.00
Handspiel
Mi13Mai
14.30

Die Katze, die tut, was sie will

familienprogramm

ABGESAGT

Lutz Grossmann (D) – Ab 6 Jahren – 45 Minuten – Hochdeutsch

Von Horst Hawemann – Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart, der Brotfabrik Bonn und dem Puppentheater Magdeburg – Spiel: Lutz Grossmann – Regie: Annette Scheibler – Figuren: Mechtild Nienaber – Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Ach, war die Welt am Anfang schön. Eine ziemlich wilde, laute und leise, schöne Wildnis. Sie konnte so wild sein, wie sie wollte und niemand sagte: «Sei nicht so wild!» So beginnt der Erzähler und steckt damit selbst schon mittendrin in dieser Geschichte, die vom Anfang der Welt erzählt und von einer klugen Frau, einem wilden Mann und einem Baby. Aus den Wildtieren werden Haustiere. Nur die Katze lässt sich nicht zähmen und geht weiter ihre eigenen Wege. Wie sie mit Mut, Klugheit und Humor den Tiger austrickst, die kleine Menschenfamilie beschützt, und wie kraftvoll die eigene Fantasie ist, davon erzählt diese ungewöhnliche Schöpfungsgeschichte. 

So03Mai
14.30

Manufaktur Werkschau ErfinderKinder

familienprogramm

ABGESAGT

Ab 6 Jahren – 45 Minuten

Von und mit den ErfinderKindern – Leitung: Nicole Breitenmoser, Anna Nauer

Ein Jahr lang tauchten sie ins Theater der Dinge ein und bauten Figuren: nicht fürs Museum, sondern für die Bühne. Aus allem, was ihnen in die Hände fiel, entstanden Puppen, Figuren und Objekte. Mit Händen, Körper und Stimme belebten sie diese. Sie erfanden Geschichten und werden nun selbst zu Figurenspieler*innen.

Seit Oktober sind zwei Gruppen von Kindern im Theater Stadelhofen unterwegs und erforschen das Theater der Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Frühling lassen sie sich in je einer Werkschau über die Schultern schauen und geben Einblick in ihre Erfahrungen und Entdeckungen.


Sa02Mai
14.30

Werkschau Manufaktur TheaterBrut

familienprogramm

ABGESAGT

Ab 6 Jahren – 45 Minuten

Von und mit der TheaterBrut und dem Theater Sgaramusch (CH) – Leitung: Mariella
Königshofer, Theresa Künz

Wie soll Theater für Kinder sein? Welche Geschichten wollen sie im Theater sehen? Wie stellen sie sich die Bühne dazu vor? Die Kinder der TheaterBrut erforschten, diskutierten und formulierten ihre Wünsche an ein Theater der Zukunft und übergaben ihre Ideen schliesslich der Theatergruppe Sgaramusch. Diese entwickelte daraus ein Kurzstück, dessen Proben die TheaterBrut bis zur Aufführung begleitet.

Seit Oktober sind zwei Gruppen von Kindern im Theater Stadelhofen unterwegs und erforschen das Theater der Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Frühling lassen sie sich in je einer Werkschau über die Schultern schauen und geben Einblick in ihre Erfahrungen und Entdeckungen.

Mit freundlicher Unterstützung: Kulturhaus Helferei, Migros-Kulturprozent und Sozialdepartement Stadt Zürich



Sa04Apr
14.30
So05Apr
11.00
Handspiel
Mi08Apr
14.30

1 + 1 = Kopfsalat

familienprogramm

ABGESAGT

Figurentheater Lupine (CH) – Ab 5 Jahren – 50 Minuten – Mundart

Spiel/Ausstattung: Kathrin Leuenberger – Regie/Dramaturgie: Ueli Blum – Musik: Edi Modespacher

Oskar ist es leid, die langsamste Schnecke zu sein – und erst noch eine ohne Haus. Er will in die hektische Stadt, wo mehr Tempo ist und er sicher auch ein Haus findet. Frau Gschwind wohnt in einem Hochhaus in der Stadt. Sie ist eine Geschäftsfrau, die mit Häusern handelt. Nach Feierabend putzt sie das Treppenhaus, sehr schnell und sehr sauber. Eines Abends will sie einen Salat essen, da guckt ihr plötzlich Oskar aus den grünen Blättern entgegen. Fast hätte sie ihn gebissen. «Aua! Langsam aber sicher wirds brenzlig», meint Oskar. Nach und nach beginnen sich die beiden zu mögen. Doch die aussergewöhnliche Freundschaft wird arg strapaziert, als Frau Gschwind zum grossen Putzwettrennen nach Paris aufbrechen will – ohne Oskar. 

Do02Apr
20.00
Do02Apr
21.30
Einsobendrauf
Fr03Apr
19.00
Fr03Apr
20.30

Death is Certain

abendprogramm

ABGESAGT

Eva Meyer-Keller (D) – 35 Minuten – Ohne Sprache

Idee/Produktion/Performance: Eva Meyer-Keller – Mit Unterstützung von: Alexandra Bachzetsis, Juan Dominguez, Mette Edwardsen, Cuqui Jerez, Martin Nachbar, Rico Repotente, Vooruit (Gent), Stuk (Leuven)

Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Inspiriert von Märchen, in denen Objekte zur Projektionsfläche für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, erhebt Eva Meyer-Keller in diesem Performance-Klassiker Kirschen zu Protagonisten.
Die Früchte werden zwar entstielt, aber nicht gewaschen oder entkernt. Stattdessen werden sie getötet. Die Künstlerin richtet sie hin, mit handwerklicher Sorgfalt, und weckt damit Assoziationen an literarische und filmische Tode, aber auch an die Realität von Folterungen, wie sie tatsächlich geschehen.


Sa28Mär
14.30
So29Mär
11.00

Stroh zu Gold

familienprogramm

ABGESAGT

Theater Meschugge (D) – Ab 7 Jahren – 60 Minuten – Hochdeutsch

Figurenspiel: Pauline Drünert – Musik/Spiel: Alexandra Lupidi – Regie/Figuren: Ilka Schönbein – Bühne: Suska Kanzler – Technik: Anja Schimanski

Inspiriert vom Märchen «Rumpelstilzchen» der Gebrüder Grimm erzählt das Stück die Geschichte eines jungen Mädchens, das vom König in einen Raum seines Schlosses eingesperrt wird, um Stroh in Gold zu verwandeln. Eine unmögliche Aufgabe, würde ihr dabei nicht ein kleines Männchen helfen!
 
Das Theater Meschugge erzählt mit dieser hinreissend gespielten Geschichte gleichzeitig auch vom Geheimnis aller künstlerischen Kreativität: Alle wahren Künstler*innen verwandeln Stroh zu Gold, und allen sind dabei Dämonen behilflich. Der Dämon aber will bezahlt sein. Und hat man ihm alle Schätze gegeben und kann ihm nichts weiter mehr opfern, dann gehts ans Leben. 


Mi18Mär
14.30
Sa21Mär
14.30
So22Mär
11.00
Handspiel

Akim rennt

familienprogramm

ABGESAGT 

Compagnie toit végétal (D) – Ab 7 Jahren – 30 Minuten plus Nachgespräch – Ohne Worte

Nach dem Buch von Claude K. Dubois – Spiel: Lisa Balzer, Jörg M. Buttler, Sarah Mehlfeld – Künstlerische Leitung / Konzept / Bühne: Christina Hillinger, Sarah Mehlfeld, Thomas Jäckel

«Akim rennt» erzählt auf einfühlsame Weise die Geschichte eines Jungen auf der Flucht. Als sein Dorf von Bomben zerstört wird, kann er seine Familie nicht mehr finden und muss alleine fliehen. Seine Erlebnisse stehen stellvertretend für das Schicksal tausender Kinder, die zurzeit nach Europa aufgebrochen sind.
In einer Verbindung aus Objekttheater, Musik, Klängen und Geräuschen werden die ausdrucksstarken Skizzen des gleichnamigen Bilderbuchs in live entstehenden Videoprojektionen mit einfachen Mitteln zum Leben erweckt. 


Sa07Mär
14.30
So08Mär
11.00
Handspiel
Mi11Mär
14.30

Dumpu Dinki

familienprogramm

Figurentheater Anne-Kathrin Klatt (D) – Ab 4 Jahren – 40 Minuten –Hochdeutsch/Fantasiesprache

Idee/Spiel: Anne-Kathrin Klatt – Regie: Michael Miensopust – Ausstattung: Anne-Kathrin Klatt, Claudia Sill – Guckkasten: Heinrich Hesse

Zwei Hände begegnen sich. Dumpu trifft auf Dinki, und beide sind sich sehr, sehr fremd! Die eine Hand grummelnd und faustgeballt, die zweite frech, verspielt und neugierig. Wer ist die jeweils andere? Freund oder Feind? Jede will ihren Platz behaupten, die Richtige 
und Einzige sein. Doch dem Fremden zu begegnen, macht auch Spass, und schnell geraten sie miteinander in ein witziges Spiel von Handfiguren, Gebärden und Klängen. Kann es nur eine geben, oder geht es auch Hand in Hand? Ein Theaterstück über den ganzen Kosmos menschlicher Beziehungen, an dessen Ende das Vertrauen ineinander siegt!


Do05Mär
21.30

Einsobendrauf mit Daphne Kokkini

abendprogramm

Daphne Kokkini und Apostolis Tsikas – 20 Minuten – freier Eintritt

Konzept und Performance: Daphne Kokkini und Apostolis Tsikas – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung: Theater Stadelhofen: Françoise Blancpain, Line Eberhard – Assistenz: Melissa Melvin

Das zweite Ma(h)l 

Während eine Frau das tägliche Brot für ihre Familie zubereitet, findet sie sich in Mitten Bildern der Vergangenheit und Zukunft wieder. Wird sie einen Weg hinaus finden? Kann ein einziges Stück Teig eine Lebenskrise in einen Traum verwandeln? 

Daphne Kokkini ist in der Bildenden Kunst – Visual arts, Landschaft, Architektur – zuhause. «Das zweite Ma(h)l» ist ihre erste Theater-Performance. 

Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert. 

 Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do05Mär
20.00
Einsobendrauf
Fr06Mär
19.00

Hundeherz – Versuch einer Wiederbelebung

abendprogramm

Vanessa Valk (D) – 60 Minuten – Hochdeutsch

Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart, dem Theater Tuchlaube Aarau und dem E-Werk Freiburg – Idee/Spiel/Ausstattung/Produktion: Vanessa Valk – Regie: Frank Soehnle – Musik: Johannes Frisch – Video: Tine Beutel – Choreografie: Alice Gartenschläger – Figurenbau: Vanessa Valk, Arne Bustorff – Technik: Christian Glötzner

«Warum sind wir hier?» Die Frau auf der Bühne war immer: «Die mit dem Hund». Jetzt fehlt der Hund. Der Hund ist tot. «Lebt der Hund in mir weiter?», fragt sie sich. Es beginnt eine Theaterale, persönliche Reise ins Innere des Hundeherzens, das aber letztendlich doch kein anderes ist als das eigene. Die Frau durchstreift seine Räume und stösst dabei – wie könnte es anders sein? – auf die ganze Welt. Inspiriert wurde diese Inszenierung durch den Film «Heart of a Dog» der amerikanischen Performance-Künstlerin, Musikerin und Filmregisseurin Laurie Anderson. In einem Kaleidoskop auf Figuren, Musik und Video nimmt Vanessa Valk das Publikum mit auf eine aberwitzige, höchst amüsante Reise und wagt einen unmöglichen Versuch.

Mi26Feb
17.00
Premiere
Sa29Feb
14.30
So01Mär
11.00
Handspiel
Mi04Mär
14.30

Ö Rö

familienprogramm

Compagnie du bouc (CH) – Ab 6 Jahren – 60 Minuten – Mundart/Französisch – Wenig Text

Expédition musicale et poétique rund ums Glück – Eine Koproduktion mit dem Theater Stadelhofen Zürich – Komposition/Spiel: Constance Jaermann, Julien Mégroz, Cyrill Greter – Spiel: Matteo Schenardi – Regie: Muriel Imbach, Regieassistenz: Sophie Pasquet – Ausstattung: Neda Loncarevic –Kostüme: Marie Romanens – Licht: Guillaume Gex – Œil extérieur: Theater Stadelhofen – Produktion: Association For Schlag

Das Musiktheater «Ö Rö» ist ein zeitgenössisches künstlerisches Projekt, ausgehend vom Grimmmärchen „Hans im Glück, welches den Ausgangspunkt für die szenische Expedition rund ums Glück bildet:

Nach sieben Lehrjahren bei seinem Meister entscheidet sich Hans, zu seiner Mutter zurückzukehren. Als Lohn erhält er einen Goldklumpen, den er heimbringen will. Doch dann kommt alles anders. Kurz bevor er zu Hause ankommt, hat er all seinen Besitz eingetauscht und steht mit leeren Händen auf der Schwelle zu seiner Mutter Haus. Hans ist im Glück!  - Ist Hans im Glück?

Die Compagnie du bouc – das sind drei Musiker*innen und ein Schauspieler aus Biel, Lausanne, Schwyz und Uri – hat für ihre zweite Produktion die Lausanner Regisseurin Muriel Imbach eingeladen. Zusammen machen sie sich auf, die Suche nach Glück und Besitz auszuloten und überqueren dabei leichtfüssig die Sprachgrenze. Mit wenig Worten werden in einem mobilen und sich stets verwandelnden Bühnenbild bestehend aus mehr als 40 Plastikkisten Räume geschafft und Fragen gestellt. Dinge, Sprache, Musik und Klänge, Farben und Bewegungen werden dabei zu gleichberechtigten Handlungsträgern entlang einer der grossen Fragen des Lebens: Was ist Glück? 



Sa15Feb
19.00

Showing II – Residenz der Dinge

abendprogramm

Matthias Nüesch (CH) – Tout public – 25 Minuten – Deutsch/Dialekt

Im Rahmen der Residenz der Dinge erforscht Matthias Nüesch die Umstände unter welchen Objekte oder Geräte von den Zuschauenden als lebendig wahrgenommen werden. In verschiedenen kleinen Versuchsanordnungen experimentiert er mit unterschiedlichen «Lebendigkeitsqualitäten» und testet sie mit dem Publikum. Können Dinge wie Nebel, Lichtquellen und Spiegelungen zum Leben erwachen? 

In seinem ersten öffentlichen Showing zeigt er mit musikalischer Unterstützung von Joel Schoch einen ersten Einblick in seine Arbeit.

Freier Eintritt


Do06Feb
21.45

Einsobendrauf

abendprogramm

Elijah Melvin – 20 Minuten – freier Eintritt

Konzept und Performance: Elijah Melvin – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung: Theater Stadelhofen: Françoise Blancpain, Line Eberhard – Assistenz: Melissa Ettler


Verkettung

Elijah sucht die Herausforderung über eine Erkundung von Ketten mit dem Fokus auf  das Theater der Dinge. Er sucht nach Details und Verhaltensweisen dieses körperlosen Objektes und neuen Wegen dem Leblosen Leben zu geben. 

Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do06Feb
20.00
Einsobendrauf
Fr07Feb
19.00

Dust - Staub

abendprogramm

Golden Delicious (ISR/CH) und Wilde & Vogel (D) – 80 Minuten – Englisch



Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart und dem Westflügel Leipzig – Spiel/Live-Musik: Ari Teperberg, Michael Vogel, Inbal Yomtovian, Charlotte Wilde – Figuren: Michael Vogel – Dramaturgie: Jonas Klinkenberg – Regie: Antonia Christl, Hendrik Mannes

«Ich habe meine Mutter letzte Woche angerufen, um ihr zu sagen, dass sie in der neuen Produktion vorkommen wird. Es ist beängstigend, wenn man Familiengeschichten in Inszenierungen einbezieht. Besonders, wenn es nicht nur die Geschichten der eigenen Familie, also nicht nur die von Aris Familie, sondern auch die von Michaels und Charlottes Familien sind. Unsere Grosseltern hätten sich damals theoretisch irgendwo in Europa begegnen können, aber glücklicherweise oder unglücklicherweise ist das nicht geschehen. (Von Inbal Yomtovian über Social Media veröffentlicht.) Ausgehend von persönlichen Erinnerungen, Familiengeschichten und Träumen beleuchten vier Künstler*innen Momente, die uns allen gemeinsam sind, aber auch Momente, die uns vereinzeln. Ein Theaterabend, der Zeit und Raum aufhebt, Urknall und schwarze Löcher persönlicher und kollektiver Geschichte(n) verbindet – und der dem Jetzt begegnet.

In Zusammenarbeit mit Omanut, Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz

Sa01Feb
14.30
So02Feb
11.00
Handspiel
Mi05Feb
14.30

Eins zwei drei vorbei

familienprogramm

Figurentheater St. Gallen & Theater Sven Mathiasen Wettingen (CH) – Ab 4 Jahren – 50 Minuten – Hochdeutsch 

Spiel: Frauke Jacobi, Sven Mathiasen – Regie: Sarah Fuhrmann – Musik: Stefan Suntinger – Figuren: Johannes Eisele – Bühnenbild: Karin Bucher, Johannes Eisele 
Licht: Stephan Zbinden

Manchmal kann das Leben so wechselhaft sein wie das Wetter. Die wichtigen Ereignisse kommen und gehen wie der Wechsel der Jahreszeiten. Nicht umsonst spricht man von «Frühlingsgefühlen», vom «Altweibersommer», von «Herbststürmen» und dem «Winter des Lebens». Ein Platz, ein Baum und ein Klumpen farbige Knete – schon beginnt das Spiel. Das Jahr mit all seinem Facettenreichtum wird zur Spielwiese des Lebens. Mann, Frau und Kind erwachen zum Leben und bestaunen gemeinsam die vier Jahreszeiten. Das Stück zeichnet die Natur in poetischen Bildern nach und bringt dem jungen Publikum den ewigen Kreislauf des Lebens näher.


Do30Jan
20.00
Fr31Jan
19.00

Showing I

abendprogramm

Ensemble der Dinge (CH) – Tout public – 90 Minuten inkl. Pause - Deutsch

Kostenlos – Beschränkter Platz, bitte anmelden: reservation@theater-stadelhofen.ch

Konzept/Spiel: Stephan Eberhard, Mariella Königshofer, Sarah Käser, Benno Muheim, Isabelle Vogel

Das Ensemble der Dinge gewährt Einblicke in aktuelle Recherchen und sucht den Austausch mit dem Publikum. 

Spukhäuser, Roboter, ein Leben im Wald, ein Leben in Zahlen, der weibliche Körper: Fünf unterschiedliche Reportagen über fünf höchst unterschiedliche Persönlichkeiten. Und fünf individuelle Herangehensweisen an das Theater der Dinge. 

Ein öffentliches Showing für alle, die sich fragen: Was erzählen die Dinge über uns Menschen? Und wie erzählen wir mit ihnen?

Im Anschluss gibt es Barbetrieb und Gespräche, Austausch und fröhliche Auseinandersetzungen zu den gezeigten Experimenten.

So26Jan
11.00
Di28Jan
10.00
Mi29Jan
14.30

7 kleine blaue Wunder

familienprogramm

Theater Roos und Humbel (CH) – Ab 2 bis 4 Jahre – 35 Minuten – Mundart

Im Rahmen von PRIMA Internationales Theaterfestival für die Jüngsten Schweiz/Liechtenstein

Regie: Alma Jongerius – Spiel: Silvia Roos, Stefan Roos Humbel –Ausstattung, Konzeption: Silvia Roos – Künstlerische Mitarbeit: Irene Müller – Dramaturgische Beratung: Nina Knecht

Wünsche soll man erfüllen, finden Frau und Herr Braun. Und zaubern blaue Wunder von Vögeln, Fischen und vom Meer, spielen Lichtfussball und lassen Blaufontänen sprudeln. Ein Stück an der Schnittstelle zwischen Theater und bildender Kunst.

Am 29. Jan um 15.30 Uhr im Anschluss an die Vorstellung findet im Rahmen des PRIMA Festivals für Mitglieder der Assitej der Treffpunkt Nr. 11 zum Thema «Theater für die Allerkleinsten» statt. 

http://www.assitej.ch/veranstaltungen/treffpunkt-assitej.html 
Anmeldung bis spätestens 27. Januar 2020 per E-Mail.

Mi22Jan
14.30
Do23Jan
14.30
Sa25Jan
14.30

FLOW

familienprogramm

puppenspiel.ch (CH) – Ab 2 Jahren – 35 Minuten – Ohne Sprache

Im Rahmen von PRIMA Internationales Theaterfestival für die Jüngsten Schweiz/Liechtenstein


Regie: Andrea Kilian – Spiel: Rahel Wohlgensinger – Livemusik: Andrea Zuzug – Bühnenbau: Peter Affentranger – Licht: Christian Bühlmann – Produktionsleitung: Judith Zwick

Vom Mehl – oder wie hat das eigentlich alles angefangen? In Flow ist das Mehl das Ausgangsmaterial. Einmal losgelassen fliegt es umher, bildet Wolken, schneit herab, hinterlässt Spuren und das Spiel nimmt seinen Lauf. Mehl trägt sich in die Erde, wird genährt von der Luft, zusammen mit Wasser wird es zum Teig, mit Feuer zum Brot. Flow folgt diesem Rhythmus des Entstehens und Vergehens, erzählt vom Wachsen und Werden, von Wandel und Verwandlung. Flow erzählt seine ganz eigene Geschichte der Schöpfung. Eine sinnliche und ästhetische Erfahrung für ein ganz junges Publikum.



Sa11Jan
13.00

Tausch der ungeliebten Dinge

familienprogramm

Du bringst uns ein Ding, das du nicht mehr liebst. Nach Hause gehst du mit einem Ding, das von jemand anderem nicht mehr geliebt wird. Dazu gibt es harte Weihnachtsguetli, alten Glühwein und Musik von Vorgestern.

12-13 Uhr ungeliebtes Ding zum Tausch bringen

13-14.30 Uhr Tauschen

ab 14.30 Uhr Abgesang

Keine Anmeldung notwendig. Einfach vorbeikommen.

Do09Jan
21.15

Einsobendrauf

abendprogramm

Marisa Zürrer – 20 Minuten – freier Eintritt

Konzept und Performance: Marisa Zürrer – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung: Theater Stadelhofen: Françoise Blancpain, Line Eberhard – Assistenz: Melissa Ettler 

Was, wenn

Eine Frau sitzt im Restaurant und wartet auf die Bedienung die nicht kommt. So beginnt sie mit den Objekten auf dem Tisch zu Spielen und verliert sich immer wieder in den Möglichkeiten des Materials. Was, wenn wir uns diesem forschenden Spiel ganz hingeben und den neu entstehenden Welten Raum und Zeit geben? Und was, wenn die Bedienung die hungrige Kundin links sitzen lässt?

Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do09Jan
20.00
Einsobendrauf
Fr10Jan
19.00

Dal Vivo! Über das Leben!

abendprogramm

Flop Lefebvre (F) – Tout public – 35 Minuten – Ohne Sprache

Eine Koproduktion mit Le Channel, Scène Nationale de Calais und A.T.H. Associés/Lili Désastres – Komposition/Spiel: Flop/Philippe Lefebvre

Der Boden ist bedeckt mit nützlichen und unnützen Dingen – objets trouvés, Fundsachen, bunt zusammengewürfelt –, ein Trödelladen? Dazwischen ein Mann, Schöpfer und Herr der Dinge. Begleitet von zarten Klängen und Geräuschen legt er vorsichtig Hand an, leuchtet mit einer Taschenlampe in das weite, unübersichtliche Feld der unscheinbaren Gerätschaften. Live und vor den Augen des Publikums zaubert der Künstler Flop aus Gegenständen, die sich im Laufe seines Lebens angesammelt haben, ein Gemälde aus Licht und Schatten. Mithilfe von optischen Linsen und Spiegeln werden auf die Leinwand projizierte Küchenutensilien und Haushaltsgegenstände zu lebendigen, fragilen Bildern. Spiegelungen, Schatten, Formen und Farben fügen sich zu poetischen Kompositionen und werden zu Bildzeugnissen eines Augenblicks.

Mi08Jan
14.30

Dal Vivo! Über das Leben!

familienprogramm

Flop Lefebvre (F) – Tout public – 35 Minuten – Ohne Sprache

Eine Koproduktion mit Le Channel, Scène Nationale de Calais und A.T.H. Associés/Lili Désastres – Komposition/Spiel: Flop/Philippe Lefebvre

Der Boden ist bedeckt mit nützlichen und unnützen Dingen – objets trouvés, Fundsachen, bunt zusammengewürfelt –, ein Trödelladen? Dazwischen ein Mann, Schöpfer und Herr der Dinge. Begleitet von zarten Klängen und Geräuschen legt er vorsichtig Hand an, leuchtet mit einer Taschenlampe in das weite, unübersichtliche Feld der unscheinbaren Gerätschaften. Live und vor den Augen des Publikums zaubert der Künstler Flop aus Gegenständen, die sich im Laufe seines Lebens angesammelt haben, ein Gemälde aus Licht und Schatten. Mithilfe von optischen Linsen und Spiegeln werden auf die Leinwand projizierte Küchenutensilien und Haushaltsgegenstände zu lebendigen, fragilen Bildern. Spiegelungen, Schatten, Formen und Farben fügen sich zu poetischen Kompositionen und werden zu Bildzeugnissen eines Augenblicks.

Mi11Dez
14.30
Sa14Dez
14.30
So15Dez
11.00
Mi18Dez
14.30

Tomte, der Fuchs und der süsse Brei

familienprogramm

Theater Roos und Hummel (CH) – Ab 4 Jahren – 45 Minuten inkl. Ausstellung – Mundart

Eine Wichtelgeschichte für die kalte Jahreszeit – Spiel/Ausstattung: Silvia Roos – Spiel/Musik: Stefan Roos – Regie: Eveline Ratering – Dramaturgische Mitarbeit: Stephan Teuwissen – Künstlerische Mitarbeit: Sadhyo Niederberger – Lichtdesign: Hansueli Trüb

Nehmt euch in Acht, ihr Hühner! Wenn der Eiswind pfeift und es draussen kalt und dunkel ist, wenn sich alle in ihre Behausungen verkriechen und von besseren Zeiten träumen, dann schleicht sich der hungrige Fuchs umher. Aber zum Glück passt jemand auf. Niemand hat ihn je gesehen. Doch am Morgen findet man seine Fussspuren im Schnee und die Schüssel mit Brei, die am Abend vor die Tür gestellt wurde, ist leer. Das neue Stück von Roos und Humbel geht in einfacher Sprache, mit Musik, stimmungsvollen Bildern und Humor der Frage nach, was es heisst, sich «zu Hause» zu fühlen. Als Ausklang der Vorstellung kann das Publikum im Theaterfoyer eine interaktive Ausstellung erkunden.

Do05Dez
22.00

Einsobendrauf – Dicke Luft

abendprogramm

Melanie Durrer und Alina Immoos (CH) – 20 Minuten – freier Eintritt

Konzept und Performance: Melanie Durrer und Alina Immoos – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung: Theater Stadelhofen: Françoise Blancpain, Line Eberhard – Assistenz: Melissa Ettler

Dicke Luft

Achtung! Tief einatmen und wieder ausatmen. Das Nichts umgibt dich. Dies ist nicht nur physikalisch nicht korrekt, denn uns umgibt ein kompliziertes Konstrukt aus Stick- und Sauerstoff, sondern die Luft ist auch seh- und fühlbar. Als Windstoss auf der Strasse, der den Plastiksack fort bläst oder in Form eines Luftzuges vom Ventilator, der in heissen Sommernächten Abhilfe verschafft. Die Luft bläst auf, saugt ein und windet fort. Sie kennt keine Grenzen. Die Luft ist ein transnationales, globales Supermaterial. Doch langsam wird sie dünn.

Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do05Dez
20.00
Einsobendrauf
Fr06Dez
19.00

Königs Weltreise

abendprogramm

Peter Müller/Theater Handgemenge & Susanne Claus (D) – 80 Minuten – Hochdeutsch

Version Abendprogramm

Idee: Annette Wurbs, Peter Müller – Spiel: Susanne Claus, Peter Müller – Regie/Geschichte: Stefan Wey, Annette Wurbs, Peter Müller – Musik: John Carlson – Bühne/Figuren/Bühnentechnik/Licht/Ton: Peter Müller

Er ist König eines ganz besonderen Landes, in dem die Bewohner*innen Regenschirme und Giesskannen tragen. Doch er hat seinen Schlossturm noch nie verlassen. Seine grösste Sorge gilt der perfekten Temperatur des Badewassers und den Zankereien mit Frau Kümmer, die sich um ihn kümmert. Als der Schlossturm eines Tages in der Mitte entzweibricht, stürzen sie beide herab – und fallen hindurch durch die ganze Erdkugel! Am anderen Ende der Welt angekommen, möchten sie den Heimweg antreten. Das heisst: ein Mal um die halbe Erde! Aber für jemanden wie den König ist das nicht so einfach. Eine surreale und abenteuerliche Reise nimmt ihren Lauf. Das Theater Handgemenge verzaubert mit dieser preisgekrönten Schattentheater-Produktion Gross und Klein. Die Inszenierung zeigen wir zeitlich und inhaltlich adaptiert auch im Familienprogramm.

Mi04Dez
14.30
Sa07Dez
14.30

Königs Weltreise

familienprogramm

Peter Müller/Theater Handgemenge & Susanne Claus (D) 
Ab 6 Jahren – 60 Minuten – Hochdeutsch

Version Familienprogramm


Idee: Annette Wurbs, Peter Müller – Spiel: Susanne Claus, Peter Müller – Regie/Geschichte: Stefan Wey, Annette Wurbs, Peter Müller – Musik: John Carlson – Bühne/Figuren/Bühnentechnik/Licht/Ton: Peter Müller

Er ist König eines ganz besonderen Landes, in dem die Bewohner*innen Regenschirme und Giesskannen tragen. Doch er hat seinen Schlossturm noch nie verlassen. Seine grösste Sorge gilt der perfekten Temperatur des Badewassers und den Zankereien mit Frau Kümmer, die sich um ihn kümmert. Als der Schlossturm eines Tages in der Mitte entzweibricht, stürzen sie beide herab – und fallen hindurch durch die ganze Erdkugel! Am anderen Ende der Welt angekommen, möchten sie den Heimweg antreten. Das heisst: ein Mal um die halbe Erde! Aber für jemanden wie den König ist das nicht so einfach. Eine surreale und abenteuerliche Reise nimmt ihren Lauf. Das Theater Handgemenge verzaubert mit dieser preisgekrönten Schattentheater-Produktion Gross und Klein. Die Inszenierung zeigen wir in einer längeren Version im Abendprogramm.

Mi27Nov
14.30
Sa30Nov
14.30

Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor

familienprogramm

Theater Waidspeicher (D) – Ab 8 Jahren – 60 Minuten – Hochdeutsch

Nach dem Buch von Joke van Leeuwen – Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers Spiel: Kathrin Blüchert – Regie/Textfassung: Susanne Koschig – Ausstattung: Kathrin Sellin

Bis der Krieg in ihrem Land ausbricht, lebt Toda mit ihrem Vater zusammen. Doch dann muss er fort, um die einen gegen die anderen zu verteidigen. Er muss lernen, wie man ein Busch wird, um sich zu tarnen. Und plötzlich ist nichts mehr normal. Als es zu gefährlich wird, schickt die Grossmutter Toda auf die Reise: Sie soll allein über die Grenze, ins Nachbarland zu ihrer Mutter. Dabei weiss sie nicht einmal, wie eine Grenze aussieht. Auf dem abenteuerlichen Weg dorthin trifft Toda auf einen geldgierigen Schlepper, eine überforderte Erzieherin, Kinder, die ihr Spielzeug herschenken sollen und einen Kommandanten, der nicht kommandieren kann.

In Susanne Koschigs Inszenierung mischen sich Erzählen, Kreidemalerei, Schau-, Puppen- und Schattenspiel. Sie kreiert einen intimen Raum, in dem das Publikum beinahe auf der Bühne sitzt und damit selbst zu einem aktiven Teil der Geschichte wird. 

Mi20Nov
14.30
Sa23Nov
14.30
So24Nov
11.00
HandSpiel

Dingdonggrüezi

familienprogramm

Theater Sgaramusch (CH) – Ab 5 Jahren – 50 Minuten – Mundart

Klassiker

Spiel: Nora Vonder Mühll, Stefan Colombo – Regie: Corsin Gaudenz – Ausstattung: Carola Ruckdeschel – Oeil extérieur: Carol Blanc – Architekt: Jens Studer

Es können die unmöglichsten Dinge passieren – jeden Tag. Jäggi und Partner, zwei Profis in Sachen Hausbau, haben darüber einiges zu berichten, denn wir alle wohnen ja. Die beiden bringen ein Modellhaus mit. Darin leben Patrizia, Ennio, ein Badezimmer, eine Maus, der Mond, und auf dem Dach spaziert eine Giraffe. Doch das Haus hat es nicht leicht: Ennio verursacht einen Brand, in Patrizias Bett liegt ein toter Hase, Frau Huber wird vom Helikopter abgeholt. Nicht einmal die Giraffe kann da die Übersicht behalten. Zum Glück haben Jäggi und Partner einen Plan mit dabei. Und die Hausbewohner*innen halten zusammen. Dingdong. Grüezi.

Das Theater Sgaramusch bringt mit Mitteln des Erzähl- und Figurentheaters Geschichten einer verschachtelten Hauswelt auf die Bühne. 

Sa09Nov
14.30
So10Nov
11.00
Mi13Nov
14.30

Ssst!

familienprogramm

florschütz & döhnert (D) – Ab 3 Jahren – 30 Minuten – Ohne Worte

Eine Koproduktion mit der Schaubude Berlin, der Brotfabrik Bonn und Méli’Môme Reims – Idee/Spiel/Szenario: Michael Döhnert, Melanie Florschütz – Künstlerische Mitarbeit: Joachim Fleischer, Werner Hennrich, Hendrik Mannes – Musik: Michael Döhnert – Kostüm: Adelheid Wieser – Bühnenmalerei: Wolf Dieckmann

Eine Hosentasche ist unergründlich. Manchmal fördert sie die erstaunlichsten Dinge zutage, zum Beispiel ein winziges, weisses Kaninchen. Und dann hat man alle Hände voll zu tun, denn ein solches Kaninchen wohnt normalerweise unter dem Hut eines Zauberers und erscheint und verschwindet, wie es ihm gerade passt. Was soll man mit dem Überraschungsgast machen? Mit einem solchen Kaninchen kann man nur träumen – also: «Ssst!» Mit viel Humor, überraschenden Tricks, einer E-Gitarre und Motiven aus Liedern von Franz Schubert erschaffen florschütz & döhnert ein fantasievolles Figuren- und Objekttheater. Unter ihren virtuosen Händen wird das Winzige grandios, das Unbedeutende einzigartig und die Bühne ein Kosmos, in dem alles passieren kann.

Do07Nov
21.30

Einsobendrauf

abendprogramm

Yan Balistoy (CH) – 20 Minuten – Freier Eintritt

Konzept und Performance: Yan Balistoy – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung: Theater Stadelhofen: Françoise Blancpain, Line Eberhard – Assistenz: Melissa Ettler 

Wo die anderen pinkeln gehen

Kleider machen Leute. Aber stimmt das wirklich? In dieser Performance untersucht ein Körper geschlechtliche Rollenbilder in der Gesellschaft anhand des Stoffes, der getragen wird… Aber Moment, wer trägt wen? Hier geht's um den Stoff und das Dazwischen.

Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

DAS EINSOBENDRAUF VOM DONNERSTAG, 7.11. IST ABGESAGT.

Do07Nov
20.00
Einsobendrauf
Fr08Nov
19.00

Invisible Lands

abendprogramm

Livsmedlet (FIN) – 50 Minuten – Wenig Sprache

Idee/Spiel: Ishmael Falke, Sandrina Lindgren – Musik: Niklas Nybom – Lichtdesign: Jarkko Forsman

Eine Geschichte, wie sie jederzeit, an jedem Ort passieren kann: Menschen sind gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen und machen sich auf den Weg, um buchstäblich ihre Haut zu retten. Ishmael Falke und Sandrina Lindgren benutzen den eigenen Körper und die nackte Haut als Landschaften, in denen sich Miniaturfiguren, winzig und verletzlich, bewegen. Gleichzeitig wird das Geschehen gefilmt und live projiziert: Ein Rücken wird zum Fluchtweg aus einem rauchenden Dorf, Knie verwandeln sich in Hügelspitzen, Füsse bilden den Treffpunkt einer Busstation. Die Impulse des*r Spielers*in hauchen den Modellfiguren Leben ein, wenn sie an Grenzübergängen Schlange stehen und sich auf Booten drängen. Mit wenigen Worten, in einer Sprache, die keinem Kulturkreis zugeordnet werden kann, berichten die beiden von den alltäglichen Dramen, die tausende Menschen überall auf der Welt immer wieder aufs Neue erleben – und sie hinterfragen dabei die Schwierigkeiten, solch eine Reise zu erzählen.

Sa02Nov
14.30
So03Nov
11.00
HandSpiel
Mi06Nov
14.30

Wenn Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen

familienprogramm

Theater Gustavs Schwestern Solo (CH) – Ab 4 Jahren – 40 Minuten – Mundart

Nach dem Bilderbuch von Kathrin Schärer – Spiel/Ausstattung: Sibylle Grüter – Regie: Christin Glauser – Bühne: Peter Affentranger, Lukas Stucki – Dramaturgie: Jacqueline Surer – Musik: Caspar Fries, Matthias Widmer – Kostüm: Maja Roncoroni

Was geschieht, wenn ein kleiner Hase nachts den Heimweg nicht mehr findet und ein hungriger Fuchs des Weges kommt? Richtig. Aber als der Fuchs gerade sein Maul weit aufsperrt, um den Hasen zu verschlingen, ruft dieser: «Halt! Nicht fressen!» Und er erklärt dem Fuchs auch, warum: «Weisst du nicht, dass dies der Ort ist, wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen?» – «Gute Nacht», sagt der Fuchs, und sperrt sein Maul schon wieder weit auf. Doch er hat die Rechnung ohne den schlauen, kleinen Hasen gemacht. Wird es diesem gelingen, den Fuchs so lange an der Nase herumzuführen, bis er in Sicherheit ist? Oder landet er am Ende doch noch im Magen des hungrigen Fuchses?

Ein fantasiepraller Miniaturkosmos, ein Wettlauf gegen die Zeit und wider das Einschlafen. Für alle, die abends nicht gerne zu Bett gehen.

Mi23Okt
17.00
Premiere
Sa26Okt
14.30
So27Okt
11.00
Mi30Okt
14.30

WUFF – Wer rettet die Welt

familienprogramm

Ensemble Materialtheater (D) – Ab 6 Jahren – 60 Minuten – Hochdeutsch


Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart und dem Théâtre Octobre Brüssel – Idee/ Spiel: Sigrun Kilger, Annette Scheibler – Regie: Alexandra Kaufmann – Dramaturgie, Slapstick: Alberto García Sánchez – Musik: Daniel Kartmann – Licht, Bühne: Luigi Consalvo – Hunde: Ute Kilger – Künstlerische Mitarbeit: Manon Dumonceaux, Katharina Wibmer

«Wie schön das Leben doch ist», denken sich die zwei Vagabund*innen, «…wenn die Sonne scheint, man eine Parkbank hat und in der Tasche eine Wurst steckt.» Doch plötzlich sitzt da ein kleiner Hund, der nicht mehr wegwill. «Der Hund braucht was zu essen.» – «Aber die Wurst ist schon knapp für zwei. Soll er sich doch woanders ein Zuhause suchen!» Es gibt 100 Gründe, warum der Hund nicht bleiben kann. «Aber was, wenn der kleine Hund unter die Räder kommt, nichts zu essen findet, erfriert oder ihn ein Hundefänger einsackt?» – «So schlimm wirds nicht kommen.» – «Aber wenns doch so schlimm kommt?» Und plötzlich sitzt da nicht mehr nur ein Hund, sondern eine ganze Hundebande. «So ein Schlamassel!» Das Stück ist eine Clownerie über die natürliche Begabung, Mitgefühl zu haben.

Do03Okt
20.00
Fr04Okt
19.00
Sa05Okt
20.00
So06Okt
18.00

Mit der Zeit muss man gehen

abendprogramm

DAKAR Produktion (CH) – 80 Minuten – Hochdeutsch

Spiel: Delia Dahinden, Anna Karger, Lukas Roth – Regie/Puppencoaching: Dorothee Metz – Musikalische Leitung: Martin Schuhmacher Dramaturgie: Gabi Mojzes, Anna Karger – Co-Autor: Dominik Busch Puppenbau: Delia Dahinden – Bühne: Lukas Roth, Didi Berger – Licht: Li Sanli

Ein surrealer, tragikomischer Abend über das Erben im materiellen wie im immateriellen Sinn. Es geht um erwachsene Kinder und kindliche Eltern, um changierende Erinnerungen und die Durchlässigkeit der Zeit. Um die Unmöglichkeit, gemeinsam ein Haus leerzuräumen, um Sehnsucht und Stillstand zwischen Geschwistern und um die Frage, was aus uns wird, wenn wir dem «Irrgarten Familie» den Rücken zukehren. Drei erwachsene Geschwister im leeren Haus ihrer Kindheit. Sie sind gekommen, um aufzuräumen, zu planen, Weichen für die Zukunft zu stellen. Jedes der drei hat irgendwo anders ein heutiges Leben, doch bald schon bestimmen alte Muster den Umgang miteinander. Im Bann des Hauses verschwimmen die Zeiten, das Erwachsensein bekommt Risse. Mit ihrer dritten Produktion eröffnet DAKAR Produktion die neue Spielzeit im Abendprogramm.


Die Vorstellungen von «Mit der Zeit muss man gehen» sind ausverkauft.

Sa21Sep
17.00
Saisoneröffnung
So22Sep
11.00
HandSpiel
Mi25Sep
14.30
Sa28Sep
14.30
So29Sep
11.00

Pinocchio

familienprogramm

Hausproduktion Theater Stadelhofen – Ab 7 Jahren – 75 Minuten – Hochdeutsch/Mundart – Wiederaufnahme

Nach dem Roman von Carlo Collodi – Spiel: Stephan Eberhard, Sara Käser, Pascal Martinoli – Inszenierung/Konzept: Benno Muheim – Szenografie/Konzept: Marie-Isabel Vogel – Dramaturgie/Konzept/Kostüme: Françoise Blancpain – Musik/Komposition: Sara Käser – Puppenbau: Pascal Martinoli – Licht/Technik: Michael Murr – Assistenz: Mariella Königshofer

Das Theater Stadelhofen bringt die berühmteste Puppe der Welt auf die Bühne! Dabei rollt unsere Adaption den Kinderbuchklassiker von hinten her auf. Der Erbauer von Pinocchio sucht seinen verlorenen Sohn. Pinocchios Erfinder hingegen sucht ein Ende für sein Stück. Die beiden treffen aufeinander und geraten in einen Streit: Steckt in diesem Stück Holz ein Stück Leben oder ist alles bloss grosses Puppentheater? Zwischen Säge, Hobel und Spänen entstehen Welten voller Wunder, Glück und Gefahren. Pinocchio stürzt sich ins Leben, ohne Sinn und Verstand, dafür mit Herz und Lust. Er trifft auf sprechende Tiere, bitterböse Gestalten, eine musizierende Fee und einen alles verschluckenden Walfisch. Zwei Puppenspieler und eine Musikerin spielen sich durch ein Theaterabenteuer über das Leben in allen Dingen.

Mit freundlicher Unterstützung: Dr. Adolf Streuli-Stiftung, Hans-Eggenberger-Stiftung, Albert Huber-Stiftung, Migros-Kulturprozent, Gamil-Stiftung, Stiftung Edith Maryon und weitere stille Unterstützer

Do20Jun
18.00
Fr21Jun
18.00
Sa22Jun
14.30

Blind Cinema – Kino im Kopf

familienprogramm


Britt Hatzius (GB) – Ab 16 Jahren – Hochdeutsch – 40 Minuten

Eine Koproduktion von  Vooruit (Ghent), Beursschouwburg (Brüssel) und Bronks Theatre (Brüssel) – Konzept, Regie: Britt Hatzius – Dramaturgie: Ant Hampton – Film: Britt Hatzius, Simon Arazi, Maxim, Boris Belay – Technik, Produktionsassistenz: Maria Koerkel, Geert Aertsen

«Blind Cinema» lädt Erwachsene ein, sich mit verbundenen Augen in die Hände oder vielmehr Stimmen von Kindern zu begeben. Ohne den projizierten Film zu sehen, entsteht er ausschliesslich als Kopfkino durch das Flüstern der Kinder, die hinter den Sitzreihen platziert sind und beschreiben, was sie auf der Leinwand sehen. Das uns scheinbar so vertraute Erlebnis Kino wird damit zu einer Grenzerfahrung der Imagination, zur bedingungslosen Auslieferung an die subjektive Wahrnehmung. Die Kinder sehen den Film zum Zeitpunkt der Ausstrahlung vor Publikum zum ersten Mal. Spontan übersetzen sie ihre visuellen Eindrücke. Vorbereitet werden sie auf diese Aufgabe in einem halbtägigen Workshop mit der Künstlerin Britt Hatzius, inspiriert vom Verfahren der Audiodeskription für Blinde.
«Blind Cinema» verdreht die Kommunikationsverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern. Kinder erzählen und interpretieren, Erwachsene hören zu und staunen.

Ein Projekt mit: 4. Primarklasse Schulhaus Gramatt, Mettmenstetten  / 3. Primarklasse Schulhaus Bühl, Zürich / 4. Primarklasse Schulhaus Steinmürli, Dietikon

Mo17Jun
10.00
Mo17Jun
14.00
Di18Jun
10.00
Di18Jun
14.00

Arm / Dans l'atelier - Im Atelier

familienprogramm


Mireille&Mathieu (BE) / TOF Théâtre (BE) – Ab 8 Jahren – 2 Kurzstücke – Ohne Worte

Arm

Richard Jordan Productions, Theatre Royal Plymouth, Big in Belgium in Zusammenarbeit mit Summerhall – Von und mit: Erik Bassier, Kathleen Wijnen

Mireille und Mathieu breiten auf dem Flohmarkt ihre Waren aus. Sie haben lauter alte Spielsachen dabei, die von ihren Besitzern weggeworfen oder vergessen wurden. Jedes Objekt hat eine eigene Geschichte zu erzählen: Manche sind sanft und poetisch, andere grausam, witzig oder schräg. In schneller Folge spielen die beiden eine Szene nach der anderen: Ein Laufgitter wird zum Boxring für Babypuppen umfunktioniert und ein Gummihuhn muss an der Hundeleine dressiert werden. «Arm» ist ein absurdes, lustiges, visuelles Theaterstück, das von Liebe, Gewalt und der Beziehung zwischen Mann und Frau handelt.

Dans l'atelier – Im Atelier

Koproduktion mit Arsenic, Lausanne, TOF Théâtre (BE) – Idee, Inszenierung, Ausstattung: Alain Moreau – Spiel: Angela Malvasi, Yannick Duret – Produktions- und Ausstattungsassistenz: Gilbert Epron, Dimitri Joukovsky – Licht und Design: Dimitri Joukovsky – Musik: Max Vandervorst – Bühne: Margaud Carpentiers – Diffusion: My-Linh Bui

Inmitten von Materialien, Werkzeugen und anderen seltsamen Objekten wird eine Figur erschaffen. Doch was passiert, wenn sich das Geschöpf nicht manipulieren lassen will und seine Entstehung selber in die Hand nimmt? Erst zur Hälfte fertiggestellt, versucht die Puppe sich selber fertig zu bauen und dabei alles zu beherrschen: das Material, die Bühne, die Objekte. Sogar die Puppenspieler müssen unterworfen werden. Wenn nötig, auch mit Gewalt. Ohne Blutvergiessen, dafür mit um so mehr Polystyrol und Karton zeigt dieses Kurzstück einen wilden und urkomischen Kampf ums Überleben. Ein subtiler Puppenthriller ohne Worte.

Do13Jun
10.00
Do13Jun
14.00
Fr14Jun
10.00
Fr14Jun
14.00
Sa15Jun
14.30

Drie – Drei

familienprogramm


Maas theater en dans & BonteHond (NL) – Ab 4 Jahren – 45 Minuten – Hochdeutsch

Text: Bodil de la Parra – Konzept: Matthijs Rümke – Regie: Dorien Folkers – Spiel: Niek van der Horst, Freek Nieuwdorp, Felix Schellekens  – Dramaturgie: Judith Faas

Die vierjährigen Drillinge Jonas, Johan und Jacob hauen von Zuhause ab. Der Älteste ist 17 Tage vor den anderen zur Welt gekommen. Er hat ein paar Schrauben locker und ist der Einzige, der auf eine Sonderschule gehen muss. Aus Protest machen sich die drei kleinen Brüder auf eine Reise zu ihrem Onkel Kees nach Groningen. Der wird sie bestimmt bei sich aufnehmen. Unterwegs erleben sie ein Abenteuer nach dem andern. Sie streiten sich, haben Hunger, kämpfen mit Kuhfladen und vermissen ihre Eltern. Eine  rhythmische, liebevoll komische Erzählung über Zusammenhalt und Anderssein.

Sa25Mai
20.00

Der Gipfel der Frechheit

abendprogramm

An der ganzen Geschichte ist nichts Geheimnisvolles

Julia Skof, Lena Döbel

Wir wollen doch nur spielen

Karin Zollinger, Isa Nydegger

Teatime

Christina Benz, Erika Gedeon, Giovanna Cappelli

Orange

Jasmin Kiranoglu

Ready to be touched

Martina Helena Kaufmann (Installation im Foyer)


120 Minuten inklusive Pause – Freier Eintritt

Neue Ansätze, neues Theater: Auch bei der diesjährigen Ausschreibung für unser Format Einsobendrauf wurden wir mit Eingaben überrannt und zeigen darum alle Projekte als Kurzstücke-Festival. Bühne frei für Nach- und Wildwuchs!

Projektleitung: Markus Gerber, Benno Muheim, Françoise Blancpain

Fr24Mai
20.00

Der Gipfel der Frechheit

abendprogramm

still life – die zeit der dinge

Rebekka Bangerter

Nana de los rosales

Ladina Bucher, Roland Senft

Ceci n’est pas une marionnette

Thomas Bochet

Life in plastic, it’s fantastic

Melissa Ettler, Simon Huggler, Mathias Hannus, Sarah Oswald, Robert Salzer

naomi.

Sabrina Fischer, Morris Weckherlin, Alexander Stutz

Ready to be touched

Martina Helena Kaufmann (Installation im Foyer)


120 Minuten inklusive Pause – Freier Eintritt

Neue Ansätze, neues Theater: Auch bei der diesjährigen Ausschreibung für unser Format Einsobendrauf wurden wir mit Eingaben überrannt und zeigen darum alle Projekte als Kurzstücke-Festival. Bühne frei für Nach- und Wildwuchs!

Projektleitung: Markus Gerber, Benno Muheim, Françoise Blancpain

Sa18Mai
14.30
So19Mai
11.00
HandSpiel

Das Buch von allen Dingen

familienprogramm

Klassiker

Figurentheater Margrit Gysin (CH) – Ab 8 Jahren – 60 Minuten – Hochdeutsch

Nach dem Buch von Guus Kuijer – In einer Figurentheaterfassung von Margrit Gysin und Andrea Gronemeyer – Spiel: Margrit Gysin – Regie: Andrea Gronemeyer Puppen/Objekte: Bärbel Haage, Michael Huber – Bühnenraum: Christian Thurm Kostüm: Eva Roos

Thomas kann Dinge sehen, die andere nicht sehen können. Er sieht tropische Fische in den Kanälen und die Schönheit von Elisas Lederbein, das beim Gehen knirscht. Er sieht die Magie von Frau van Amersfoort, die vielleicht eine Hexe ist, ihn aber in die wunderbare Welt der Bücher einführt. Vor manchen Sachen würde Thomas aber lieber die Augen verschliessen. Wenn es in der Familie mal wieder kracht, setzt er sich ans Fenster und schreibt an seinem eigenen «Buch von allen Dingen». «Später werde ich glücklich», steht da. Dieses Ziel verfolgt Thomas in vielen kleinen Schritten und verändert damit nicht nur sein eigenes Leben.
«Das Buch von allen Dingen» handelt von allem, was ein glückliches Leben ausmacht: der Liebe, der Familie, dem Sinn und dem Mut zu sehen, was gesehen werden muss. Und von einem Jungen der lernt, sich zu wehren und Gerechtigkeit in der Familie einzufordern.

Do16Mai
21.45

Einsobendrauf

abendprogramm

Julia Skof/Lena Döbel (CH) – 20 Minuten – Freier Eintritt

Konzept und Performance: Julia Skof, Lena Döbel – Musik: Remo Helfenstein – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung Theater Stadelhofen: Benno Muheim, Françoise Blancpain

An der ganzen Geschichte ist nichts Geheimnisvolles 

Die Zusammenhänge sind ersichtlich, die Oberflächen angekratzt und die Schichten abgetragen. Wir verstehen was wir sehen. Ein Vliesstoff ist zum Beispiel ein Gebilde aus Fasern begrenzter Länge, Endlosfasern (Filamenten) oder geschnittenen Garnen jeglicher Art und jeglichen Ursprungs, die auf irgendeine Weise zu einem Vlies (einer Faserschicht, einem Faserflor) zusammengefügt und auf irgendeine Weise miteinander verbunden worden sind. 
Die Performance lädt ein, sich dem Unwissen hemmungslos zu stellen.


Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do16Mai
20.00
Einsobendrauf
Fr17Mai
20.00

Die schwarze Katze

abendprogramm

Tine Beutel (CH) – 55 Minuten & Film 35 Minuten – Hochdeutsch

Spiel: Tine Beutel – Regie: Frank Soehnle – Musik: Fredi Spreng – Grafik/ Technik: Christian Dreier

Stetig und unaufhaltsam gerät die Welt des Erzählers in Edgar Allan Poes tiefgründiger Geschichte aus den Fugen. Changierend zwischen den Tricks der Filmwelt und der Animation des Figurentheaters lässt Tine Beutel die Albträume des Protagonisten Wirklichkeit werden. Eine Gruselfahrt der Gefühle und ein abgründiger Krimi-Kunstgenuss. Im Anschluss an die Vorstellung vom Freitag zeigen wir als Supplement Tine Beutels Kurzfilm «Edgar Allan Poe – eine Spurensuche». Wer war Edgar Allan Poe? War er der Urvater der Detektivgeschichten? Ein Lyriker? Ein Genie oder ein Wahnsinniger? Aus einer intensiven Recherche entstand diese Filmbiografie, eine poetische Collage aus Dokumentation, Experiment und Animation.

So05Mai
11.00
Premiere
Sa11Mai
14.30
So12Mai
11.00
HandSpiel

Aouuuu!

familienprogramm

Koproduktion

play back produktionen & Cie. chamarbellclochette (CH) – Ab 4 Jahren – 50 Minuten – Wenig Sprache

Nach dem Buch «Ich bin ein Wolf, sagt Hase» von Jadwiga Kowalska – Eine Koproduktion mit dem Théâtre des Marionettes de Genève (TMG) und dem Theater Stadelhofen Zürich – Spiel: Marius Kob, Chine Curchod – Regie: Anna Papst – Puppenbau: Pierre Monnerat – Bühnenbild: Luana Paladino – Kostüm: Mirjam Egli – Musik: Pierre Omer, Julien Israelian – Dramaturgie: Benno Muheim

Eben hat der Hase noch fröhlich Verstecken gespielt. Doch plötzlich ist es Abend geworden und er muss seinen Heimweg im Dunkeln zurücklegen. Es raschelt im Laub und knackt im Unterholz, ein Schnüffeln, ein Schnauben, etwas bewegt sich… Hilfe! Das Herz schlägt dem kleinen Hasen bis zum Hals. «Wenn ich mich nur nicht so fürchten würde», denkt er. «Ein Wolf müsste man sein, dann hätte ich vor nichts und niemandem Angst!» Da kommt ihm eine Idee: Er näht sich ein Wolfskostüm, eine Verkleidung gegen die Angst. Doch als er dieses seinen Freundinnen und Freunden zeigen will, rennen alle kreischend davon. Und dann macht der Hase Bekanntschaft mit dem echten Wolf. Eine Geschichte vom Angsthaben und den Tricks, die es dagegen gibt.

So14Apr
11.00

Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

familienprogramm

Klassiker

Cie. Freaks und Fremde (D) – Ab 7 Jahren/Erwachsene – 60 Minuten – Hochdeutsch

Nach dem Buch von Martin Baltscheit – Eine Koproduktion mit dem Comedia Theater Köln – Spiel/Idee/Ausstattung: Sabine Köhler, Heiki Ikkola – Musik: Frieder Zimmermann – Mitarbeit Regie: Rüdiger Papa – Dramaturgie: Jutta M. Stärk – Licht: Josia Werth

Es war einmal ein Fuchs, der wusste alles, was ein Fuchs so wissen muss. «Wer alles weiss, kann lange leben», dachte der Fuchs, und lebte ein langes Leben voller Abenteuer. Er kannte alle Tricks, und die jungen Füchse konnten gar nicht genug bekommen von seinen Geschichten. Dann aber fing er an zu vergessen, dass er ein Fuchs war. Die Inszenierung erzählt spielerisch, voller Feinsinn und mit erhellen- dem Humor eine Geschichte über das Altern und Vergessen, über Schwierigkeiten und Möglichkeiten im Umgang miteinander, wenn die Erinnerungen versagen und die Welt Kopf steht.

Sa13Apr
20.00
Künstlergespräch

Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

abendprogramm

Klassiker

Cie. Freaks und Fremde (D) – Ab 7 Jahren/Erwachsene – 60 Minuten – Hochdeutsch

Nach dem Buch von Martin Baltscheit – Eine Koproduktion mit dem Comedia Theater Köln – Spiel/Idee/Ausstattung: Sabine Köhler, Heiki Ikkola – Musik: Frieder Zimmermann – Mitarbeit Regie: Rüdiger Papa – Dramaturgie: Jutta M. Stärk – Licht: Josia Werth

Es war einmal ein Fuchs, der wusste alles, was ein Fuchs so wissen muss. «Wer alles weiss, kann lange leben», dachte der Fuchs, und lebte ein langes Leben voller Abenteuer. Er kannte alle Tricks, und die jungen Füchse konnten gar nicht genug bekommen von seinen Geschichten. Dann aber fing er an zu vergessen, dass er ein Fuchs war. Die Inszenierung erzählt spielerisch, voller Feinsinn und mit erhellen- dem Humor eine Geschichte über das Altern und Vergessen, über Schwierigkeiten und Möglichkeiten im Umgang miteinander, wenn die Erinnerungen versagen und die Welt Kopf steht. Das Stück berührt Kinder ebenso wie Erwachsene.

Im Anschluss an die Vorstellung laden wir zum moderierten Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern der Compagnie Freaks und Fremde ein und sprechen mit ihnen über ihre vielschichtige Theaterarbeit.

Sa06Apr
17.00
Premiere (CH)
So07Apr
11.00
Mi10Apr
14.30

DAS MACHEN & andere verdächtige Sachen

familienprogramm

Koproduktion

Theater Blau und Bernetta Theaterproduktionen (CH) – Ab 9 Jahren – 60 Minuten – Hochdeutsch

Inspiriert vom preisgekrönten Bilderbuch «DAS machen?» von Lilly Axster und Christine Aebi – Eine Koproduktion mit dem Theater Stadelhofen Zürich und dem Dschungel Wien, Theaterhaus für junges Publikum – Spiel: Julius Griesenberg, Priska Praxmarer – Regie: Antonia Brix – Dramaturgie: Brigitta Soraperra – Puppen/Objekte/Ausstattung: Christine Aebi – Musik: Simon Ho

In ihrer Werkstatt finden Peri und Josh bei der Arbeit am neuen Buch "DAS machen" keine Ruhe: Ein Baby taucht unerwartet auf und fordert ein Kapitel für sich. Eine vorlaute Kaulquappe sieht sich als Expertin für Pubertät, Teddy träumt von glatter Haut und zwei Schildkröten fühlen sich vernachlässigt. „Bin ich so geworden, wie ihr mich ausgedacht habt?“ fragt das Kind Sasha und beschließt, ein Ei auszubrüten. 
Das neue Projekt von Theater Blau ist inspiriert vom preisgekrönten Bilderbuch „DAS machen?“ von Lilly Axster und Christine Aebi und thematisiert das Besprechbarmachen von Kinderfragen rund um Sexualität, Intimität, Körper und Begehren: selbstverständlich, humorvoll und bestechend direkt.

Hintergrundsinformationen Buchprojekt «DAS machen?»

Sa30Mär
14.30
So31Mär
11.00
HandSpiel
Mi03Apr
14.30

Was macht das Rot am Donnerstag?

familienprogramm

Klassiker

Thalias Kompagnons (D) – Ab 4 Jahren – 40 Minuten – Hochdeutsch

Mit Pinsel und Farben erzählt von: Joachim Torbahn – Zur Musik von: Maurice Ravel, Claude Debussy – Regie: Ruta Platais

Womit beginnt ein Bild? Vielleicht mit einem kleinen roten Fleck. Und mit einer Frage. Einer Frage, wie sie nur Kinder oder Künstler stellen: «Was macht das Rot am Donnerstag?» Farben und Leinwand stehen bereit für eine Reise in das Reich der Malerei. Aber lässt sich Malen vorführen? Kann man Kinder teilhaben lassen an der absichtslosen Entdeckungsreise, die ein Künstler unternimmt, wenn er seinen Eingebungen folgt? Angeregt von Paul Klee entsteht in sieben Kapiteln vor unseren Augen ein Bild voller überraschender Wendungen und Verwandlungen, fast ohne Worte, gemalt auf eine grosse, durchsichtige Leinwand.

Do28Mär
21.45
Do28Mär
22.15

Einsobendrauf

abendprogramm

Christina Benz, Giovanna Cappelli, Erika Gedeon (CH) – 15 Minuten – Freier Eintritt

Konzept/Spiel: Christina Benz, Giovanna Cappelli, Erika Gedeon – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung Theater Stadelhofen: Benno Muheim, Françoise Blancpain

Teatime

Eine heisssiedende, witzige und sinnliche Performance um den grossen Satz "To Tee or not to Tee"!

Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do28Mär
20.00
Einsobendrauf

Kasper in Teufels Küche oder: Das Geheimnis der schlechten Laune

abendprogramm

Die Vorstellung vom Freitag ist abgesagt!

Thalias Kompagnons (D) – 75 Minuten – Hochdeutsch

Eine Koproduktion mit der Tafelhalle Nürnberg – Spiel: Tristan Vogt Regie/Ausstattung: Joachim Torbahn – Story: Marc Becker, Tristan Vogt

Gretel: Hallo Kasper, wollen wir schmusen?
Kasper: Wozu sollte das gut sein?
Gretel: Na ja. Das machen wir doch immer.
Kasper: Und? Hat es uns weitergebracht?
In ihrer neuen Produktion haben sich Thalias Kompagnons zusammen mit dem Theaterautor Marc Becker in die holzwurmstichigen Abgründe des klassischen Kaspertheaters verbohrt und schicken dessen Helden auf einen rasanten Höllentrip zwischen Lebensüberdruss und Grossmutters Pfannkuchen.
«Man muss im Leben wohl wählen zwischen Langeweile und Leiden.» (Madame de Staël)

Sa23Mär
14.30
So24Mär
11.00
HandSpiel
Mi27Mär
14.30

OHRENBETÄUBEND & mucksmäuschenstill

familienprogramm

Cie. Les Voisins (D) – Ab 4 Jahren – 40 Minuten – Hochdeutsch

Spiel/Geräusche: Paul Schmidtchen – Regie/Text: Eva Schmidtchen – Ausstattung: Eva & Paul Schmidtchen

Eigentlich kann man Geräusche ja nicht sehen. Man hört sie. Zum Beispiel dieses… Hast du es gehört? Nein? Kein Wunder, es ist auch sehr zart. Oder doch? Diese Geschichte erzählt von einem kleinen Geräusch, das plötzlich eines Morgens früh auf der Wiese landet. Aber zu wem gehört es? Wer macht denn nun dieses zarte, überaus feine Geräusch? Wind, Hummel und Krähe wissen es auch nicht. Und so begibt sich das kleine Geräusch auf eine Suche, bei der es wirklich viel zu hören, aber auch viel zu sehen gibt. Die Compagnie Les Voisins erzählt mal laut, mal leise eine Geschichte, in der Töne und Bilder eine grosse Rolle spielen. Seite um Seite eines grossen Buches wird umgeblättert. Daraus entspringen aus Papier und Karton die einzelnen Abenteuer. Ein Ohren- und Augenschmaus!

So17Mär
11.00
HandSpiel
Mi20Mär
14.30

Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte

familienprogramm

Hand im Glück (CH) – Ab 5 Jahren – 60 Minuten – Mundart

Nach dem Roman von Luis Sepulveda – Spiel/Musik: Madlen Arnold, Maurice Berthele, Benno Muheim – Regie: Jürg Schneckenburger – Figuren: Anna Nauer – Ausstattung: Bernadette Meier – Coaching Figurenspiel: Nina Knecht

Der Hafenkater Zorbas verspricht einer sterbenden Möwe, ihr Ei auszubrüten. Als die kleine Afortunada aus dem Ei schlüpft, beginnt sie das Leben des Katers auf den Kopf zu stellen. Unterstützt von seinen Freunden Colonello und Schlaumeier, begleitet Zorbas das Möwenkind durch den abenteuerlichen Alltag im Hafen. Zorbas wächst mit der verantwortungsvollen Aufgabe Stück für Stück und letztendlich über sich hinaus.
Als Afortunada alt genug ist, in die weite Welt aufzubrechen, stellt sich die grosse Frage: Wie bringt ein Kater einer Möwe das Fliegen bei? Ein Stück mit viel Musik über Verantwortung, Freundschaft und das Flügge-Werden.

Do14Mär
21.45
Do14Mär
22.15

Einsobendrauf

abendprogramm

Kollektiv 3700°C (CH) – 20 Minuten – Freier Eintritt


Konzept/Spiel: Sabrina Fischer, Morris Weckherlin, Alexander Stutz – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung Theater Stadelhofen: Benno Muheim, Françoise Blancpain

Naomi.

Da war mal ein Ding: Der Körper.
Wir atmen in ihn, wir schauen aus ihm in die Welt, spüren den Wind auf der Haut.
Da war mal ein Ding: Eine Röhre. 
Wie verändern wir uns in einer Umgebung die uns zu neuen Ideen von Körper, Fühlen und Interaktionen führt? Und was gehört eigentlich noch zu mir, dir - und was zu uns? 


Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do14Mär
20.00
Einsobendrauf
Fr15Mär
20.00

Clown's Houses

abendprogramm

Merlin Puppet Theater (D/GRC) – 60 Minuten – Ohne Sprache

Spiel/Konzept: Dimitris Stamou, Demy Papada – Regie/Bühne/Ausstattung: Dimitris Stamou

Wer Tim Burton mag und schon immer einmal wissen wollte, wie so etwas unter Live-Bedingungen funktioniert, der darf «Clowns’ Houses» nicht verpassen! Ein Haus, fünf Wohnungen, sechs Charaktere. Niedlich auf den ersten Blick, sind es doch tragikomische Existenzen. Sie haben keine Angst vor dem Tod, dafür aber vor dem Leben. Eingesperrt in Gewohnheiten und Alltäglichkeiten, bricht in ihren Träumen die Realität als monströses Ungeheuer hervor: Flammen schlagende Köpfe, würgende Elektrokabel, aggressive Fernseher und drachenlange Hälse, die nur noch Banknoten spucken. Die skurrilen Einsamkeits- und Ohnmachtsszenarien kreisen um Gier und Gewalt, um Strafe und Erlösung – ein beunruhigendes Gesellschaftsbild im Miniaturformat.

So03Mär
11.00
Premiere
Mi06Mär
14.30
Sa09Mär
14.30
So10Mär
11.00
Handspiel

Konrad, das Kind aus der Konservendose

familienprogramm

Theater Gustavs Schwestern (CH) – Ab 6 Jahren – 50 Minuten – Mundart

Nach dem Buch von Christine Nöstlinger – Spiel: Sibylle Grüter, Jacqueline Surer – 
Regie: Tristan Vogt – Puppen/Ausstattung: Sibylle Grüter

Ein sonderbares Paket stellt das Leben der Frau Bartolotti komplett auf den Kopf. Im Paket ist eine Dose, darin ein Kind: der siebenjährige Konrad. Ein perfekter Junge mit makellosen Manieren, pflegeleicht und blitzgescheit. Zwar kann sich Frau Bartolotti nicht erinnern, ein Kind bestellt zu haben, aber da es nun einmal da ist, behält sie es. Konrad, auf Ordnung programmiert, hat etwas Mühe, sich in ihrer chaotischen Welt zurecht zu finden. Trotzdem beginnen sich die beiden zu mögen.
Richtig kompliziert wird die Sache erst, als die Firma ihren Lieferfehler erkennt und Konrad zurück verlangt. Jetzt gibt es nur noch eins: Er muss so umgeschult werden, dass ihn die Firma nicht mehr wiedererkennt. Aus dem Musterknaben muss ein Rotzlöffel werden!

So24Feb
11.00

Krokodilfarm

familienprogramm

Ab 5 Jahren – Rund 60 Minuten

Ein sonntägliches Kulturabenteuer – Kuratiert vom Theatermusiker, Multiinstrumentalisten und Sänger Andi Peter – In Zusammenarbeit mit dem Miller‘s Züric

Mit Milchschnauz und gestärkt mit feinem Zopf geht’s auf zur Krokodilfarm im Theater Stadelhofen. Dort ist es wie am Geburtstag: Es gibt eine Überraschung! An den letzten beiden Feriensonntagen im Winter gibt es bei uns Dinge zu erleben, die sonst nicht auf dem  Programm stehen. Jede Krokodilfarm ist ein unvorhergesehenes Ereignis, ein Wagnis für Gross und Klein mit viel Spass, Abenteuerlust, Entdeckerfreude und Neugier. Lasst euch überraschen!

So03Feb
11.00
HandSpiel
Mi06Feb
14.30

Geschichten gegen die Angst

familienprogramm

Lutz Grossmann (D) – Ab 5 Jahren – 40 Minuten – Hochdeutsch

Nach dem Buch «Geschichten für die Kinderseele» von Linde von Keyserlingk – Eine Koproduktion mit Theater und Philharmonie Thüringen und der Städtepartnerschaft Nürnberg-Gera – Spiel/Bühne/Puppen: Lutz Grossmann – Inszenierung: Tristan Vogt – Künstlerische Mitarbeit: Ruta Platais

Es gibt immer einen Grund, Angst zu haben. Meist ist es das Unbekannte, vor dem wir uns fürchten. Manchmal fürchten wir uns vor der Dunkelheit beim Einschlafen – aber nicht mehr so sehr, wenn uns ein Pinguin erzählt, woher die Nacht kommt und warum es gut ist, dass es die Dunkelheit gibt. Oder wir fürchten uns vor Dingen, die wie Gespenster aussehen, oder davor, nicht mehr geliebt zu werden. Aber: Wer keine Angst hat, kann auch nicht mutig sein. Lutz Grossmann packt seine Angstkommode aus und öffnet drei geheimnisvolle Schubladen, in denen er ganz unterschiedliche Ängste verborgen hält. Verblüffend einfach, absolut minimalistisch und doch überwältigend.

Sa02Feb
16.00

Stromlos - Block 47C

familienprogramm

Ab 4 Jahren – 60 Minuten – Mundart

Endlich Ausgang! Jeweils am ersten Samstag im Monat entern Schweizer Kinderliedermacher die Bühne des Theater Stadelhofen und fluten das Kellergewölbe mit grossen Songs im kleinen Rahmen.

Im Block, in dem die beiden Musiker Andi Peter und Andi Wettstein wohnen, läuft so ziemlich alles schief, was schief laufen kann. Da hilft nur improvisieren. Oder bei Frau Meier klingeln, wo alle Haustiere gleichzeitig pfeifen.

Do31Jan
22.15

Einsobendrauf

abendprogramm

15 Minuten – Freier Eintritt

Konzept/Spiel: Irina Amstutz, Melissa Ettler, Simon Huggler, Mathias Hannus, Sarah Oswald, Robert Salzer – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung Theater Stadelhofen: Benno Muheim, Françoise Blancpain

Life in plastic, it’s fantastic!

Die Weltmacht Plastik. Plastik ist überall und unentbehrlich. Man kauft oder benutzt kaum einen Gegenstand, woran nicht irgendwas aus Plastik ist. Wir trinken es, wir essen es, wir nehmen es über unsere Haut auf. Auch in unserem Blut fliesst Plastik. Wir leben wahrlich in einer Plastik-Welt.
Bruchfestigkeit, Hartnäckigkeit, Verwandelbarkeit, Dehnbarkeit, Allgegenwart und eine überraschende Ästhetik. Das Material hat unglaubliche Fähigkeiten. Diesen nähert sich die sechsköpfige Gruppe auf visueller, klanglicher und haptischer Ebene. Lassen Sie sich überraschen. Plastik mal ganz anders sehen.

Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do31Jan
20.00
Einsobendrauf
Fr01Feb
20.00

Urbana Kalevala

abendprogramm

Sektion Uffjäiden (CH) – 90 Minuten – Hochdeutsch

Spiel: Ralph Tristan Engelmann, Marius Kob, Christian Pfütze, Lisa Wilfert – Musik: Leo Hofmann – Figurenbau/Ausstattung: Friederike Eberhardt, Marius Kob – Assistenz/Ausstattung: Sylvia Hirt, Luca Piazzalonga – Dramaturgische Beratung: Johanna Pätzold – Auge von Aussen: Robert Baranowski – Licht/Technik: Michi Studer

Vor Urzeiten erzählten sich die Menschen Geschichten von Einhörnern und Zyklopen, Adlern und Wölfen, Bären und Trollen, um ihrer Umgebung eine greifbare Seele und einen tieferen Sinn zu geben. Doch wo bleibt heutzutage das Irrlicht, seit Strassenlaternen die Nacht erleuchten? Ist das moderne Leben ohne Geheimnisse oder im Gegenteil geheimnisvoller denn je? Brauchen wir heute noch sagenhafte Erzählungen? Drei Spieler und eine Spielerin verhandeln diese Fragen und werden in einer Mischung aus Figuren, Masken und Schauspiel zu Erzählenden und chimärischen Sagengestalten unglaublicher Geschichten. Dabei vermischen sich alte Sagen der finnischen Kalevala mit urbanen Legenden und spinnen eine geheimnisvolle Neuinterpretation des Mythos.

Sa26Jan
14.30
So27Jan
11.00
HandSpiel

Die Wörterfabrik

familienprogramm

equipe wiss & Corsin Gaudenz (CH) – Ab 4 Jahren – 60 Minuten – Wenig Sprache

Ein szenisches Konzert nach dem Kinderbuch «Die grosse Wörterfabrik» von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo – Eine Koproduktion mit dem Kleintheater Luzern, dem Theater Tuchlaube Aarau und dem ThiK Baden – Stimme/Spiel: Isa Wiss – Kontrabass/Spiel: Luca Sisera – Tasteninstrumente/Spiel: Vera Kappeler – Schlagwerk/Spiel: Peter Conradin Zumthor – Regie/Technik: Corsin Gaudenz – Bühne: Božena Čivić, Jasmin Wiesli – Kostüme: Nicole Müller – Licht: Marek Lamprecht – Mitarbeit Textfassung: Dagny Gioulami – Rechte: Theaterverlag Marabu Zürich

«Willkommen in meiner Fabrik», sagt die Chefin. «Hier stelle ich alle Wörter her, die es nur gibt.». Denn im Land der Wörterfabrik muss man Wörter kaufen, bevor man sie aussprechen kann. Es rattern die Wortmaschinen. Kaputte Wörter werden repariert, ein Wort wandert in die Abteilung für ausgestorbene Worte, das längste Wort wird gefunden und verpackt. In dieser Fabrik schuften Oskar, Marie und Paul. Miteinander sprechen sie kaum, denn sprechen ist teuer. Paul liebt Marie. Weil er aber keine Worte hat, kann er ihr das nicht sagen. Oskar liebt Marie auch und sagt: «Oskar/Und/Marie/Morgen/Spaghetti». Ein sinnlich philosophisches Theatererlebnis voller ungehörter Klänge mit Klavier, Schlagzeug, Kontrabass, Stimme und unzähligen weiteren Dingen und Instrumenten.

So06Jan
11.00

Krokodilfarm

familienprogramm

Ab 5 Jahren – Rund 60 Minuten

Ein sonntägliches Kulturabenteuer – Kuratiert vom Theatermusiker, Multiinstrumentalisten und Sänger Andi Peter – In Zusammenarbeit mit dem Miller‘s Zürich

Mit Milchschnauz und gestärkt mit feinem Zopf geht’s auf zur Krokodilfarm im Theater Stadelhofen. Dort ist es wie am Geburtstag: Es gibt eine Überraschung! An den letzten beiden Feriensonntagen im Winter gibt es bei uns Dinge zu erleben, die sonst nicht auf dem  Programm stehen. Jede Krokodilfarm ist ein unvorhergesehenes Ereignis, ein Wagnis für Gross und Klein mit viel Spass, Abenteuerlust, Entdeckerfreude und Neugier. Lasst euch überraschen!

Sa05Jan
20.15

Les Amuse Bouches

abendprogramm

Ausser Programm

Les Amuse Bouches (CH) – 2 Sets à 45 Minuten mit Pause

Von und mit Helena Rüdisühli (Gesang, Perkussion), Ange Tangermann (Gesang, Kontrabass, Akkordeon), Livio Baldelli (Gesang, Gitarre, Banjo, Mandoline), Benno Muheim (Gesang, Ukulele, Kontrabass), Karin Bucher (Geige)

Ein freundschaftliches Schulterklopfen, drei flüchtige Wangenküsse, ein gut gemeinter Kommentar zur neuen Frisur. Nicht jedes selbst gekochte Riz Casimir zahlt sich aus, und Les Amuse Bouches können davon ein Lied singen. Die vier Querköpfe bestreiten einen langen, kurzweiligen Abend mit postpubertär-melancholischen Liedern, Erzählungen von der Ersatzbank des FC Flüelen und Gassenhauern zur Auflockerung.

Eintritt CHF 20.–
Eintritt mit Suppe CHF 25.–

Reservation oder Abendkasse

Die Theaterbar ist ab 19.30 offen.

Sa05Jan
16.00

Stromlos - Frächdächs

familienprogramm

Ab 4 Jahren – 60 Minuten – Mundart


Endlich Ausgang! Jeweils am ersten Samstag im Monat entern Schweizer Kinderliedermacher die Bühne des Theater Stadelhofen und fluten das Kellergewölbe mit grossen Songs im kleinen Rahmen.

Das interaktive Konzert um die grossartige Sängerin Isa Wiss kennt buchstäblich keine Altersgrenzen. Frei improvisierte Musikgeschichten, schräg, abenteuerlich und garantiert einmalig.

Sa15Dez
14.00

Robin Hood - Ein winterliches Abenteuer im Wald

familienprogramm

Extra

schule&kultur (CH)  – Ab 7 Jahren – 120 Minuten – Hochdeutsch/Mundart – Open-Air Veranstaltung

Nach einem Stück von John von Düffel – In Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion Kanton Zürich, schule&kultur – Spiel: Patrick Slanzi, Anja Rüegg, Livio Andreina – Figurenspiel: Marius Kob – Regie: Livio Andreina – Ausstattung: Anna Maria Glaudemans – Lieder: Philipp Leon Fankhauser – Produktion: Andrea Kohler, Tanja Stauffer – Rechte: Rowohlt Verlag

Robin Hood ist mutig und stark, lustig, tollkühn und vogelfrei und niemand kann es mit ihm im Bogenschiessen aufnehmen. Ein listiger Räuber und Gesetzesbrecher, kämpft er selbstlos für Gerechtigkeit. Doch wieder einmal ist diese in Gefahr! Der Sheriff von Zollikon nimmt den Menschen alles, was sie zum Leben brauchen. Robin und seine Freunde nehmen den Kampf gegen diese Ungerechtigkeit auf. «Wir nehmen den Reichen und geben den Armen!». Die Legende von Robin Hood überdauert schon mehr als 800 Jahre. Auch wenn manche sagen, dass es ihn nie gegeben hat: Robin Hood steckt in jedem von uns! Gemeinsam mit seiner Bande begeben wir uns auf eine interaktive Räuberjagd im Winterwald.

Ort: Zolliker Wald – Forchbahn S18 bis Haltestelle Waldburg Station – Treffpunkt & Tickets: Parkplatz vis à vis Haltestelle – Warme, wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk

Tickets (nur Reservation möglich)

Sa08Dez
17.00
Premiere
So09Dez
11.00
So09Dez
14.30
Mi12Dez
14.30
Sa15Dez
14.30
So16Dez
11.00
So16Dez
14.30
Mi19Dez
14.30
Sa22Dez
14.30
Sa22Dez
18.00
So23Dez
11.00

Pinocchio - Über das Leben in allen Dingen

familienprogramm
https://www.theater-stadelhofen.ch/programm/5d53f4b437f1b/

Hausproduktion

Theater Stadelhofen – Ab 7 Jahren – 70 Minuten – Hochdeutsch/Mundart

Nach dem Roman von Carlo Collodi – Spiel: Stephan Eberhard, Sara Käser, Pascal Martinoli – Inszenierung/Konzept: Benno Muheim – Szenografie/Konzept: Marie-Isabel Vogel – Dramaturgie/Konzept/Kostüme: Françoise Blancpain – Musik/Komposition: Sara Käser – Puppenbau: Pascal Martinoli – Licht/Technik: Michael Murr – Assistenz: Mariella Königshofer

Das Theater Stadelhofen bringt die berühmteste Puppe der Welt auf die Bühne! Dabei rollt unsere Adaption den Kinderbuch Klassiker von hinten her auf. Der Erbauer von Pinocchio sucht seinen verlorenen Sohn. Pinocchios Erfinder hingegen sucht ein Ende für sein Stück. Sie treffen aufeinander und geraten in einen Streit: Steckt in diesem Stück Holz ein Stück Leben oder ist alles bloss grosses Puppentheater? Zwischen Säge, Hobel und Spänen entstehen Welten voller Wunder, Glück und Gefahren. Pinocchio stürzt sich ins Leben, ohne Sinn und Verstand, dafür mit Herz und Lust. Er trifft auf sprechende Tiere, bitterböse Gestalten, eine musizierende Fee und einen alles verschluckenden Walfisch. Zwei Puppenspieler und eine Musikerin spielen sich durch ein wildes Abenteuer, bis die Späne fliegen.

"Die Pinocchio-Inszenierung am Stadelhofen ist ein Fest."
(Tages-Anzeiger, 10.12.18)

"Pinocchio kommt so direkt und ungeschönt auf die Bühne, dass es eine Freude ist. Die Inszenierung ist ein hinreissendes Spiel mit Dingen und Gegenständen."
(Kaa Linder, SRF 2 Kultur, 12.12.18)

"Ich liebe das «Häää?» im Zuschauersaal. Es ist eine grossartige Reaktion!"
(SRF Kultur Online, 17.12.18)

Alle Vorstellungen von PINOCCHIO
sind ausverkauft!

Bis zur Wiederaufnahme im September 2019!



Mit freundlicher Unterstützung: Dr. Adolf Streuli-Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Hans-Eggenberger-Stiftung, Albert Huber Stiftung, Migros-Kulturprozent, Gamil-Stiftung, Stiftung Edith Maryon, Schweizerische Interpretenstiftung und weitere stille Unterstützer

Sa24Nov
14.30
So25Nov
11.00
HandSpiel

Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche

familienprogramm

Klassiker

Ensemble Materialtheater (D) – Ab 5 Jahren – 50 Minuten – Hochdeutsch

Nach dem französischen Kinderbuch «Petit Gris» von Elzbieta – Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart und dem Puppentheater Halle – Spiel: Annette Scheibler, Sigrun Kilger – Regie: Alberto García Sánchez – Musik: Daniel Kartmann – Figuren/ Objekte: Ute Kilger – Ausstattung/Bühne: Ensemble – Licht: Luigi Consalvo

Was ist denn bloss los? Ernesto versteht die Welt nicht mehr. Nichts ist mehr zu gebrauchen und überall tauchen Löcher auf: Im Strumpf, in den Schuhen, im Dach und in den Papieren. Ohne Papiere kein Haus! «Raus!», sagen die Jäger. Wo sollen sie hin? Wo dürfen sie bleiben? Was schützt gegen Wind und Regen? Was hilft gegen Hunger und wunde Füsse? Auf ihrer Reise nach Nirgendwo kommt Ernestos Familie an einem leeren Haus vorbei, das sich nichts sehnlicher wünscht, als dass endlich wieder jemand in ihm wohnt, es beheizt, durch seine Zimmer läuft und ihm Post in den Briefschlitz steckt. «Hört doch! Hier sollen wir bleiben!», sagt Ernesto. «Die Jäger!», sagen die Eltern, «Wir müssen weiter!». Was hilft? In grösster Not schreibt Ernesto dem Haus eine Postkarte, und das hat wunderbare Folgen.

Do22Nov
22.15

Einsobendrauf

abendprogramm

Jasmin Kiranoglu (CH) – 20 Minuten – Freier Eintritt

Konzept/Spiel: Jasmin Kiranoglu – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung Theater Stadelhofen: Benno Muheim, Françoise Blancpain

Orange

Weil der Mensch keine Schuppen, kein Fell, keine Federn, keine Schale und keinen Panzer trägt, umhüllt er sich mit Kleidern. Orangen sind kleine Kunstwerke und umhüllt von ihrer Schale. Sie schützt das innere Fruchtfleisch, wie die Haut uns schützt – sie dient der Abgrenzung zwischen innen und aussen.Vom Kunstobjekt, zum Lebewesen, zum Zweck-Objekt, zum Symbol von Begierde und Brutalität.

Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do22Nov
20.00
Einsobendrauf
Fr23Nov
20.00

Don Quijote

abendprogramm

Ensemble Materialtheater (D) – 120 Minuten ohne Pause – Hochdeutsch

Frei nach dem besten Buch der Welt – Eine Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart und dem Théâtre Octobre Brüssel – Spiel: Annette Scheibler, Sigrun Kilger – Regie: Alberto García Sánchez, Ulrike Monecke – Musik: Andreas Grossmann – Figuren/Objekte/Ausstattung: Ute Kilger – Bühne: Ensemble – Licht: Luigi Consalvo

Alles schreit nach Aufbruch – aber der Hintern auf diesem Stuhl wiegt wie Blei! Die Welt gerät aus den Fugen – aber haben wir Einfluss darauf? Ein Spinner, wer sich einmischt, ein Narr, der meint, die Dinge zu durchschauen. «Lasst uns wider besseres Wissen Narren und Spinner sein!», denken sich zwei unzeitgemässe, leicht skurrile Damen und zerren ihre ganz persönlichen Helden, den Idealisten Don Quijote und seinen treuen Knappen Sancho Panza, auf die Bühne. In gewohnt grossartiger Manier geleitet das Ensemble Materialtheater das Publikum mit Esprit, Finten, Kenntnis und Mut zur Lücke durch eine Welt, in der närrische Einbildung mit Geist, Tollpatschigkeit mit Heldentum, Pragmatismus mit feurigen Idealen auf unterhaltsamste Weise zueinander finden.

Fr16Nov
18.30

SchnupperKurs

familienprogramm

Manufaktur Stadelhofen – 2 Gelegenheiten für Neugierige ab 16 Jahren

Hat euch das HandSpiel noch nicht gereicht? Seid ihr schon mit dem Figurentheater-Virus infiziert? In den beiden SchnupperKursen springt ihr ins kalte Wasser, bespielt mit Figuren, Objekten und Material die Welt und verfällt dem Theater der Dinge gehen.

Leitung: Julius Griesenberg

Mi14Nov
14.30
Sa17Nov
14.30
So18Nov
11.00
HandSpiel

Nour zieht um

familienprogramm

Figurentheater Lupine (CH) – Ab 4 Jahren – 40 Minuten – Mundart

Nach der Geschichte von Mélanie Rutten – Spiel/Ausstattung: Kathrin Leuenberger – Endregie: Martina Nübling – Musik: Lukas Keller – Oeil d’extérieur: Sibylle Heiniger

Nour, die kleine Eidechse, muss aus ihrem Haus ausziehen. Sie tut sich schwer damit, denn ihre Freunde und die vertraute Umgebung geben ihr Sicherheit und Geborgenheit. Zum Abschied feiert sie ein grosses Fest mit all ihren Freunden. Alle bringen ein Geschenk mit, sogar Nestor. Nur Miko hat kein Geschenk. Mikos Geschenk ist noch nicht bereit. Auf der Suche nach einem neuen Zuhause besucht Nour eines Tages den kleinen Maulwurf Orit in seiner Höhle. Orit erzählt Nour vom Leben unter der Erde und schenkt ihr einen Würfel, der für Nour fortan entscheidet, wo es lang geht. So entdeckt die kleine Eidechse neue Wege und findet endlich einen neuen Platz zum Leben.

Sa10Nov
16.00

Stromlos - Christian Schenker

familienprogramm

Ab 4 Jahren – 60 Minuten – Mundart

Endlich Ausgang! Jeweils am ersten Samstag im Monat entern Schweizer Kinderliedermacher die Bühne des Theater Stadelhofen und fluten das Kellergewölbe mit grossen Songs im kleinen Rahmen.

Christian Schenker schreibt Lieder für Kinder und solche, die es werden wollen. Manch ein Dreikäsehoch entdeckt bei seinen Konzerten den Pogo oder das Headbanging – und Erwachsene fühlen sich um Jahre jünger! Das ist ein Versprechen.

Do08Nov
21.45
Do08Nov
22.15

Einsobendrauf

abendprogramm

Rebekka Bangerter (CH) – 15 Minuten – Freier Eintritt

Konzept/Spiel: Rebekka Bangerter – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber – Projektleitung Theater Stadelhofen: Benno Muheim, Françoise Blancpain

still life – die zeit der dinge

Ein visuelles Gedicht aus einem Flow sich ständig transformierender Bühnen-Bilder, das einlädt, sich dem Widerspruch von Stillstand und Bewegung, von Bild und Handlung hinzugeben und denn Dingen dabei zuzusehen, wie sie auf scheinbar magische Art, Akteure und Skulpturen zugleich sein können. Eine Massage für die Augen, die mal entspannt, mal schmerzt, mal kitzelt.

Mit dem Format Einsobendrauf setzt das Theater Stadelhofen gemeinsam mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und weiteren Ausbildungsstätten der Deutschschweiz auf Nachwuchsförderung. Die künstlerischen Versuche werden mit einem erfahrenen Blick von aussen begleitet und von euch abgefeiert.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Do08Nov
20.00
Einsobendrauf
Fr09Nov
20.00

Plastic Heroes

abendprogramm

Ariel Doron (IL) – 45 Minuten – Ohne Sprache

Spiel/Konzept: Ariel Doron – Co.Regie: Rotem Elroy, David Lockard  – Künstlerische Mitarbeit: Shahar Marom – Video: Anael Resnick, Ariel Doron – Objekte: Chinesische Manufaktur

Der Krieg steht vor der Tür. Höchste Zeit, ein Held zu werden! Helikopter landen, Soldaten marschieren auf. Doch alles ist aus Plastik, das Schlachtfeld passt auf einen Tisch und die Heimat ist ein fernes Bild auf einem Monitor. In einer Schlacht ohne klaren Feind und Ziel verschwimmt die Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum. Plastic Heroes ist eine bestürzend treffsichere und bitterböse Blossstellung der medial produzierten, heroischen Bildwelt des Krieges. Dabei spielt Ariel Doron ausschliesslich mit industriell gefertigtem Kriegsspielzeug, iPads, iPhones und Video und macht damit das Kinderzimmer zum Kriegsschauplatz – schrecklich komisch. Ariel Doron ist mit seinen Stücken auf Festivals in der ganzen Welt eingeladen.

In Zusammenarbeit mit Omanut, Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz

Sa27Okt
17.00
Premiere
So28Okt
11.00
Mi31Okt
14.30
Sa03Nov
14.30
So04Nov
11.00
HandSpiel

Ganz weit weg

familienprogramm

Koproduktion

Gesien/Stierle (CH) – Ab 8 Jahren – 60 Minuten – Hochdeutsch

Von Marie Gesien – Eine Koproduktion mit dem Theater Stadelhofen Zürich – Spiel: Julian M. Boine, Jonas Gygax, Lea Whitcher – Regie: Sophie Stierle – Puppenbau/ Bühne/Kostüm: Nina Steinemann – Video/Audiodesign: Kevin Graber – Licht/Technik: Michael Murr – Polizist Videoeinspielungen: Jürg Plüss

August hat viel: Er hat Sara, seine Eltern, einen Garten, ein eigenes Kinderzimmer – und unglaublich viel Angst. Auch die Eltern haben Angst. Angst vor Augusts Angst und davor, dass sich August nicht so entwickelt, wie Kinder sollten. August träumt sich ganz weit weg. Seine Faszination gilt dem Weltall oder genauer: dem Planeten Mars. Er möchte einer der ersten Menschen sein, die den roten Planeten besiedeln. Bloss um einfach nicht mehr in dieser Familie leben zu müssen. Dann taucht einer auf, der von ganz weit weg kommt. Der Junge nistet sich in der Familie ein und übernimmt mehr und mehr die Hauptrolle. Und August? Der trainiert weiter für seine Mission. Doch drei Kinder und zwei Betten sind ein Kind zuviel! Ein Stück über das Gehen und Bleiben, fantastisch und bildstark umgesetzt.

Sa27Okt

Saisoneröffnung

familienprogramm

Wir feiern den Beginn der neuen Saison!


17.00 Premiere von Ganz weit weg

18.30 Essen, Trinken, Feuerschale

18.30 Tom Tafel und Julian Zuzak:

Grossartige und virtuos gespielte Balkan-Musik!

Mo02Jul
20.00
Di03Jul
20.00

Eine einfache Idee

abendprogramm

Ausser Programm

Musikschule Konservatorium Zürich (CH) – 60 Minuten

Von Peter Ritter – Regie: Kristin Anderegg – Spiel: Teilnehmende eines Theaterkurses für Erwachsene an mkz (Musikschule Konservatorium Zürich)

Jason, ein ganz normaler berufstätiger Bürger, kommt zu dem Schluss, dass die Menschheit mehr Wärme und Herzlichkeit braucht. Er hat eine einfache Idee, wie er dazu seinen ganz persönlichen Beitrag leisten kann: Jedes Wochenende stellt er sich für einige Stunden In den Park und bietet den Vorübergehenden gratis Umarmungen an.
Der Erfolg hält sich jedoch in Grenzen und am Ende scheitert Jason am Misstrauen und an der Dummheit der Menschen. Es kommt zur Katastrophe.
„Eine einfache Idee“ basiert auf dem Leben von Jayson Littman, der in New York City lebt und arbeitet. Er ist als der „Umarmer von New York“ bekannt und geht an Sonntagen tatsächlich der oben genannten Tätigkeit nach.

Sa09Jun
20.00

Sommerfest

abendprogramm

Abschluss unserer ersten Spielzeit!

Freier Eintritt

Im Anschluss an die Derniere von Alice im Wunderland feiern wir unsere erste Spielzeit mit einem heissen Sommerfest. Musik und Wein, Häppchen und Sein, Freunde und Fremde, wild und bis in die Vollen. Lasst die Puppen tanzen.

21.30 Konzert mit Minimal-KABEL

Bass und Gesang. Sonst nichts. Fetter Bass mit harten Texten.
Vielleicht mal ein Beat ab Konserve, was Italienisches sicher, gute Stimmung sowieso.

Bass: Manuel Müller
Stimme: Andi Peter

Sa02Jun
14.30
So03Jun
11.00
› Handspiel
Sa09Jun
14.30
Sa09Jun
18.00
Derniere

Alice im Wunderland

familienprogramm

Hausproduktion

Theater Stadelhofen – Ab 7 Jahren – 90 Minuten – Hochdeutsch/Mundart

Nach dem Roman von Lewis Carroll – Spiel: Julius Griesenberg, Denise Wintsch, Isa Wiss, Benno Muheim – Inszenierung: Benno Muheim – Szenografie: Karin Bucher Dramaturgie: Françoise Blancpain – Musik/Sound: Andrea Brunner – Licht/Technik: Michael Murr – Assistenz: Theresa Künz

Unsere Adaption von Carroll’s Klassiker hat alle verzaubert. Darum bitten wir zum Ende unserer ersten Spielzeit nochmals ins Wunderland Theater. Alice dicht auf den Fersen, führt die Reise hinab in die verborgenen Ecken des Theater Stadelhofen. Und wunderliche Dingegeschehen da: Der Kellner lädt ähnlich missmutig wie der Hutmacher zum 5-Uhr-Tee, die Technikerin fällt wie Humpty Dumpty beinahe von der Leiter, und die Schauspielerin verpuppt sich von Rolle zu Rolle. Die Theaterrealität hinter den Kulissen wird verrückt, unmerklich gerät das Publikum in die verwirrende Wirklichkeit des Wunderlandes. Ein witziges Spiel um Sinn und Unsinn beginnt. Nichts hat Bestand, alles wandelt sich. Eine Ode an das Staunen und Sich-Wundern mit Figuren, Objekten und Musik.
Stationentheater, wenig Sitzgelegenheiten, nicht rollstuhlgängig.

Mit freundlicher Unterstützung: Ernst Göhner Stiftung, Hamasil Stiftung, Migros Kulturprozent, Schweizerische Interpretenstiftung

«Eines ist klar: Vom neuen Stadelhofen-Team wollen wir mehr sehen.»
Tages-Anzeiger

«Der Auftakt der neuen Co-Leitung besticht durch Sorgfalt in den Details und zeugt vom Willen, das kleine Publikum nicht bloss zu bedienen, sondern es regelrecht herauszufordern – optisch, akustisch, formal und inhaltlich.»
P.S.

«Ein poetisches Wunderland wird in den Köpfen des Publikums heraufbeschworen. Eine unkonventionelle und einfallsreiche Inszenierung.»
Fachmagazin Figura

Sa26Mai
15.00
Sa26Mai
17.00
Sa26Mai
19.00

Freunde - Freunde!

abendprogramm

Extra

Weiterbildung Figurentheater Liestal (CH) – 3 Spielblöcke à 90 Minuten

Abschlussarbeiten der Weiterbildung Figurentheater Liestal – Spiel: Kim Anderegg, Karin Bäumlin, Christina Benz, Katrin Brog, Giovanna Cappelli, Angelika Egloff, Erika Gedeon, Karin Hagen, Susanne Hilfiker, Claudia Itin, Claudia Sandmeier, Lukas Schneider, Daphné Scotoni, Marianne Sommer, Rosine Tschopp, Rosi Weiss – Künstlerische Leitung: Margrit Gysin, Irene Beeli, Michael Huber – Licht/Technik: Michael Murr

Spielen und streiten, entdecken und necken, schweben und fliegen. Von Geschichten über Freundschaften haben sich die Absolventinnen und Absolventen des Weiterbildungskurses Figurentheater 2016 bis 2018 inspirieren lassen und präsentieren nun ihre Abschlussarbeiten dem Publikum: Szenen über ungleiche, seltsame, poetische, skurrile, überbordende, spinnige Freundschaften, die sich auf der Bühne voller Überraschungen entwickeln und uns alle inspirieren werden.

Festivalbutton: Zahlt was ihr (ver)mögt!

Sa05Mai
20.00

Der Gipfel der Frechheit Spielblock III

abendprogramm

Extra

Kurzstücke-Festival mit Studierenden der ZHdK, HKB und der Weiterbildung Figurentheater Liestal (CH) - 110 Minuten

Neue Ansätze, neues Theater. 26 Nachwuchs-KünstlerInnen stürzen sich ins Theater der Dinge und zeigen 11 kurze Theaterperformances. Frisch, anders und leidenschaftlich.

Seilschaften

Franziska Huber-Pasdzior, Miriam Neuburger, Karin Zollinger

Ein Theater der Dinge

Konstantin Rommelfangen, Seraphina Schweiger, Antonio Luque, Stephan Eberhard

Styropor mon amour

Mathias Hannus, Robert Salzer

Kleine fressen Grosse fressen

Robin Andermatt, Mariella Königshofer, Dominic Röthlisberger, Vera Vanoni


Mit freundlicher Unterstützung: Migros Kulturprozent

Sa05Mai
14.30

Der Gipfel der Frechheit Spielblock II

familienprogramm

Extra

Kurzstücke-Festival mit Studierenden der ZHdK, HKB und der Weiterbildung Figurentheater Liestal (CH) - 80 Minuten

Neue Ansätze, neues Theater. 26 Nachwuchs-KünstlerInnen stürzen sich ins Theater der Dinge und zeigen 11 kurze Theaterperformances. Frisch, anders und leidenschaftlich.

Tee im Winter

Alexandra Herrmann

Das Pianoni

Angela Büchel, Melanie Osan, Anja Temperli, Johanna Raimund

Nippes

Urs Humbel, Delia Corina Keller


Mit freundlicher Unterstützung: Migros Kulturprozent

Fr04Mai
20.00

Der Gipfel der Frechheit Spielblock I

abendprogramm

Extra

Kurzstücke-Festival mit Studierenden der ZHdK, HKB und der Weiterbildung Figurentheater Liestal (CH) - 110 Minuten

Neue Ansätze, neues Theater. 26 Nachwuchs-KünstlerInnen stürzen sich ins Theater der Dinge und zeigen 11 kurze Theaterperformances. Frisch, anders und leidenschaftlich.

Strand. Oder. Wüste.

Sarah Oswald, Charlotte Garraway

Ich, Lampe

Melissa Ettler, Irina Amstutz

show me the guts

Franca Manz, Cornelia Zierhofer

Der Wahn und das Alltägliche

Stephan Eberhard


Mit freundlicher Unterstützung: Migros Kulturprozent

Do19Apr
20.00

Die Gastgeber

abendprogramm

Ausser Progamm

imKubik (CH) und die Mauerbrecher (D) – 120 Minuten – Mundart

Spiel: Vlado Salji, David Wüthrich, Rafael Haldenwang


An diesem Abend erwartet dich eine überraschend vielseitige Impro-Show, die nicht nur alle Grenzen, sondern auch jede noch stehende Mauer in der Umgebung sprengt...

Gemeinsam mit unseren (energie)geladenen Gästen aus Deutschland, betreten wir die leere Bühne im Theater Stadelhofen und lassen noch nie da gewesene improvisierte Geschichten entstehen - sei es sinnfrei Abstrakt, euphorisch modern oder einfach absurd dramatisch...  Mit gigantischer Spielfreude, auserwähltem Quatsch und typisch schweizerischer Gastfreundschaft, begrüssen wir unsere Landesnachbarn die Mauerbrecher.
Kein kompetitives Gegeneinander mit mühsamem *Kartenhochalten*, sondern "improv at it's best" - denn Improtheater ist mehr als nur Theatersport!

Ob es imKubik gelingt, sich als "Gastgeber" von der feinen Seite zu zeigen, bleibt zu hoffen... unsere Eltern haben es uns zumindest mal beigebracht.

Sa14Apr
14.30
So15Apr
11.00
Mi18Apr
14.30

Zugvögel

familienprogramm

Figurentheater Lupine (CH) – Ab 5 Jahren – 50 Minuten – Mundart

Frei nach der Geschichte von Michael Roher – Eine Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern – Spiel/Idee/Ausstattung: Kathrin Leuenberger – Regie: Sibylle Heiniger – Musik: Simon Ho – Kostüm: Ursula Leuenberger – Produktionsleitung: Monika Manger 

Luka sitzt auf dem Baum. Von weitem kann er sie schon sehen – die Zugvögel. Paulinchen mit ihrer Grossmutter, der grosse Oleg und viele andere. Sie kommen von Süden her angeflogen, und nun sind sie hier, im Städtchen, wo Luka wohnt. Plötzlich ist etwas anders. Es ist bunter. Es riecht, es klingt, es schwingt. Als es Herbst wird, müssen Lukas neue Freunde weiterziehen. Doch sie wollen bleiben. Sie wollen den Winter sehen. Sie wollen zur Schule gehen. Luka freut sich. Doch das geht nicht allen im Städtchen so. Eine feinsinnige Geschichte über das Ankommen in der Fremde und ein Plädoyer für Toleranz.

«Zugvögel ist ein fadengerades Stück über das Leben in der Fremde, über neue Freundschaften und alte Vorurteile – das spricht Kinder und Erwachsene gleichermassen an.»
Der Bund

Do12Apr
22.15

Einsobendrauf - Der Griff nach den Sternen

abendprogramm

Knüpfwerk (CH) - 20 Minuten - Freier Eintritt

Von und mit Franziska Huber-Pasdzior, Miriam NeuburgerKarin Zollinger – Projektleitung Theater Stadelhofen: Benno Muheim, Françoise Blancpain – Projektleitung ZHdK: Markus Gerber

Seilschaften


Seile. Haufenweise.
Regt sich da was? Wer zieht, löst, knüpft eine Geschichte aus dem Gewirr? Eine Drei-Frauen-Seilschaft werkelt los – knotet, schlingt, schlauft, wickelt Figürliches, das sich urwüchsig im Raum bewegt und in einem entfesselten Tanz wieder auflöst.

Do12Apr
20.00
› Einsobendrauf
Fr13Apr
20.00

5 Gründe warum Delfine böse Tiere sind

abendprogramm

Eingeladen ans Schweizer Theatertreffen 2018!

KNPV (CH) – 70 Minuten ohne Pause – Hochdeutsch


Eine Koproduktion mit dem Kellertheater Winterthur und dem Schlachthaus Theater Bern – Spiel: Philippe Nauer, Priska Praxmarer - Regie: Dirk Vittinghoff – Puppen: Priska Praxmarer – Kostüme: Sibylla Walpen – Bühne: Beni Küng – Video: Moritz Praxmarer – Grafik: Theres von Goumoëns – Produktionsleitung: Annette von Goumoëns

Ist diese Welt noch zu retten? In dieser rabenschwarzen Actionkomödie versucht eine durchschnittliche Frau, die auf einer Bank am Schalter arbeitet, in ihrem Leben alles richtig zu machen. Ihre Entscheidungen stürzen sie jedoch in einem rasenden Tanz durch alle greifbaren Fettnäpfchen zusehends tiefer ins Chaos. Gibt es einen Ausweg? Ein bitterböser Scherz auf die Fiesheit der Welt: Fulminant und ziemlich umwerfend!

«... dann ergibt das eine erzählerische Raffinesse, die dieses Puppenstück zu einem Ereignis macht, das mehr ist als Theater. Und auch mehr als Kino. Nämlich irgendwie eine potenzierte Form von beidem zugleich.»
Der Bund

Sa07Apr
14.30
Premiere
So08Apr
11.00

Aller Anfang

familienprogramm

Extra

ErfinderKinder (CH) – Ab 4 Jahren – 45 Minuten – Mundart

Abschlussproduktion des Jahreskurses ErfinderKinder, Manufaktur Theater Stadelhofen – Spiel: Ana Francisca Carbonell, Emilia Manz, Lorine Mercier, Majalis Roth, Lynn Sofia Stauffer – Leitung: Nicole Breitenmoser, Anna Nauer

Luftige Papiergeister, schnittige Schlittschuhläuferinnen oder geheimnisvolle Erdwesen – alle sind sie den Händen, Köpfen und der Fantasie der ErfinderKinder entsprungen. Ein abwechslungsreiches Jahr voller Überraschungen liegt hinter ihnen, ein Jahr voller Spiellust und Entdeckerfreude, voller Wagnisse und Experimente. Taucht mit uns nochmals ein in dieses Panoptikum des Theaters der Dinge und lasst euch von den jungen Spielenden und ihren Objekten verzaubern!

Festivalbutton: Zahlt was ihr (ver)mögt!

Di27Mär
20.00

Stammtisch Freie Szene

abendprogramm

ACT Zürich - Stammtisch Freie Szene

Vorstand ACT Zürich: Susanne Abelein, Noemi Egloff, Matthias Nüesch, Florian Herzog, Samuel Schwarz

Wir möchten euch ganz herzlich zum Stammtisch einladen, bei dem wir fünf Vorstandsmitglieder uns vorstellen und mit euch über Aktuelles aus der freien Szene reden möchten.
Es wäre toll, wenn ihr bis dahin die folgenden Fragen kurz beantwortet und uns per Mail zurück schickt:


Sa24Mär
14.30
So25Mär
11.00
› Handspiel
Mi28Mär
14.30

Fritz, Franz & Ferdinand

familienprogramm

Klassiker

Theater Gustavs Schwestern (CH) – Ab 6 Jahren – 50 Minuten – Mundart

Spiel: Sibylle Grüter, Jacqueline Surer – Regie: Priska Praxmarer – Bühnentechnik: Peter Affentranger

Warum gibt es in der Schweiz eigentlich keine Prinzen? Schuld daran sind Fritz, Franz & Ferdinand. Wegen ihrem gockelhaften Getue sind die Drillingsprinzen in Güggel verzaubert worden. Nur der Kuss einer echten Prinzessin kann sie retten Die Drei machen sich auf eine abenteuerliche Reise in die Märchenwelt. Doch dort lauert Gefahr: Rotkäppchens Wolf heftet sich an ihre Fersen und hat mächtig Appetit auf Hühnerfleisch. Werden Fritz, Franz & Ferdinand rechtzeitig erlöst oder müssen sie für immer Güggel bleiben? Hinreissend, absurd und zeitlos!

«Fritz, Franz & Ferdinand ist ein Theaterstück mit Sprachwitz und überraschender Ironie und mit Inhalten, die für die Kleinen verständlich und auch für die Grossen amüsant sind.»
Figura

Sa17Mär
14.30
So18Mär
11.00
Mi21Mär
14.30

Vu

familienprogramm

Cie Sacékripa (F) – Ab 7 Jahren – 50 Minuten – Ohne Sprache

Spiel/Text: Etienne Manceau – Oeil extérieur: Sylvain Cousin – Illustration: Etienne Saglio

Poetischer Miniatur-Zirkus vom Feinsten! Eine Tasse, ein Wasserkocher, ein paar Zuckerstücke: Ein adrett gekleideter, äusserst gewissenhafter Herr macht sich mit grösster Sorgfalt, Genauigkeit und Perfektion bis ins letzte Detail eine Tasse Tee. Selbst harmlosesten Kleinigkeiten widmet er sich mit höchstem Ernst. Mehr und mehr steigt die Spannung bei dieser Teezeremonie zwischen Lachen und Bangen. In einer Mischung aus Objekttheater, Zirkus und Clown wider Willen schaut Vu feinfühlig und mit viel Humor in die Abgründe des scheinbar Unspektakulären.

Mi07Mär
14.30
Premiere
Sa10Mär
14.30
So11Mär
11.00
› HandSpiel
Mi14Mär
14.30

Shubunkin - Der Fisch im Mond

familienprogramm

Koproduktion

Gubcompany (CH) mit Wiersma&Smeets (NL) Koproduktion - Ab 6 Jahren – 60 Minuten – Mundart

Nach einer Geschichte von Christine Rinderknecht – Eine Koproduktion mit dem Theater Stadelhofen Zürich, dem Theaterhaus Thurgau und dem Amstelveens Poppentheater (NL) – Spiel: Rahel Hubacher, Moniek Smeets, Bram Wiersma, Erich Hufschmid – Regie: Heinz Gubler, Christine Rinderknecht – Dramaturgie: Gabi Mojzes – Musik/Komposition: Erich Hufschmid – Ausstattung: Moniek Smeets, Bram Wiersma – Kostüme: Marion Steiner – Produktion: Roland Amrein

Wo ist Shubunkin? In einer Vollmondnacht ist der eigenartige Goldfisch mit den bunten, im Licht funkelnden Flecken und den gestreiften Flossen plötzlich und spurlos aus dem Teich verschwunden. Hat Willi ihn gefressen? Der Goldfisch mit den grossen Zähnen? Oder hat etwa gar das Mondmädchen Miraluna ihre Finger im Spiel? Eine abenteuerliche Geschichte vom Anderssein, von Freundschaft und vom Spiel mit dem Licht; ein wunderbar bildhaftes Erzähltheater!

Sa03Mär
17.00

Schtärneföifi im Taschenformat - Flohzirkus

familienprogramm

Stromlos

Schtärneföifi im Taschenformat (CH) - Ab 4 Jahren – 60 Minuten – Mundart

Endlich Ausgang! Jeweils am ersten Samstag im Monat entern Schweizer Kinderliedermacher die Bühne des Theater Stadelhofen und fluten das Kellergewölbe mit grossen Songs im kleinen Rahmen. Immer dabei ist auch der Heiri. Der kleine Mungg aus dem Urner Schächental eröffnet jedes Konzert mit einer kruden Alp-Geschichte.

Während Adrian, Boni und Jean bereits in den verdienten Ferien weilen, spielen Sibylle und Töme – Schtärneföifi quasi im Taschenformat – eine feine Auswahl der beliebtesten Lieder des Quintetts. Unterstützt werden die beiden von Bice Aeberli am Bass. Ein Flohzirkus zum Staunen, Lachen und Mitmachen!

Do01Mär
21.45
Do01Mär
22.15