Sa26Jan
14.30
So27Jan
11.00
HandSpiel

Die Wörterfabrik

familienprogramm

equipe wiss & Corsin Gaudenz (CH) – Ab 4 Jahren – 60 Minuten – Wenig Sprache

Ein szenisches Konzert nach dem Kinderbuch «Die grosse Wörterfabrik» von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo – Eine Koproduktion mit dem Kleintheater Luzern, dem Theater Tuchlaube Aarau und dem ThiK Baden – Stimme/Spiel: Isa Wiss – Kontrabass/Spiel: Luca Sisera – Tasteninstrumente/Spiel: Vera Kappeler – Schlagwerk/Spiel: Peter Conradin Zumthor – Regie/Technik: Corsin Gaudenz – Bühne: Božena Čivić, Jasmin Wiesli – Kostüme: Nicole Müller – Licht: Marek Lamprecht – Mitarbeit Textfassung: Dagny Gioulami – Rechte: Theaterverlag Marabu Zürich

«Willkommen in meiner Fabrik», sagt die Chefin. «Hier stelle ich alle Wörter her, die es nur gibt.». Denn im Land der Wörterfabrik muss man Wörter kaufen, bevor man sie aussprechen kann. Es rattern die Wortmaschinen. Kaputte Wörter werden repariert, ein Wort wandert in die Abteilung für ausgestorbene Worte, das längste Wort wird gefunden und verpackt. In dieser Fabrik schuften Oskar, Marie und Paul. Miteinander sprechen sie kaum, denn sprechen ist teuer. Paul liebt Marie. Weil er aber keine Worte hat, kann er ihr das nicht sagen. Oskar liebt Marie auch und sagt: «Oskar/Und/Marie/Morgen/Spaghetti». Ein sinnlich philosophisches Theatererlebnis voller ungehörter Klänge mit Klavier, Schlagzeug, Kontrabass, Stimme und unzähligen weiteren Dingen und Instrumenten.

Do31Jan
20.00
Einsobendrauf
Fr01Feb
20.00

Urbana Kalevala

abendprogramm

Sektion Uffjäiden (CH) – 90 Minuten – Hochdeutsch

Spiel: Ralph Tristan Engelmann, Marius Kob, Christian Pfütze, Lisa Wilfert – Musik: Leo Hofmann – Figurenbau/Ausstattung: Friederike Eberhardt, Marius Kob – Assistenz/Ausstattung: Sylvia Hirt, Luca Piazzalonga – Dramaturgische Beratung: Johanna Pätzold – Auge von Aussen: Robert Baranowski – Licht/Technik: Michi Studer

Vor Urzeiten erzählten sich die Menschen Geschichten von Einhörnern und Zyklopen, Adlern und Wölfen, Bären und Trollen, um ihrer Umgebung eine greifbare Seele und einen tieferen Sinn zu geben. Doch wo bleibt heutzutage das Irrlicht, seit Strassenlaternen die Nacht erleuchten? Ist das moderne Leben ohne Geheimnisse oder im Gegenteil geheimnisvoller denn je? Brauchen wir heute noch sagenhafte Erzählungen? Drei Spieler und eine Spielerin verhandeln diese Fragen und werden in einer Mischung aus Figuren, Masken und Schauspiel zu Erzählenden und chimärischen Sagengestalten unglaublicher Geschichten. Dabei vermischen sich alte Sagen der finnischen Kalevala mit urbanen Legenden und spinnen eine geheimnisvolle Neuinterpretation des Mythos.

Do31Jan
22.15

Einsobendrauf

abendprogramm

Von und mit Studierenden der ZHdK und weiteren Ausbildungsstätten – Projektleitung: Markus Gerber, Benno Muheim, Françoise Blancpain

Keine Lust, nach Hause zu gehen? Immer donnerstags nach der Vorstellung im Abendprogramm gibt’s noch Einsobendrauf! Wir machen die Bühne frei für Nach- und Wildwuchs. Angehende Bühnenkünstlerinnen und -künstler zeigen Kurzstücke, Performances oder Installationen, die in der weiten Welt des Theaters der Dinge zuhause sind. Frisch, anders und leidenschaftlich.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Sa02Feb
16.00

Stromlos - Block 47C

familienprogramm

Ab 4 Jahren – 60 Minuten – Mundart

Endlich Ausgang! Jeweils am ersten Samstag im Monat entern Schweizer Kinderliedermacher die Bühne des Theater Stadelhofen und fluten das Kellergewölbe mit grossen Songs im kleinen Rahmen.

Im Block, in dem die beiden Musiker Andi Peter und Andi Wettstein wohnen, läuft so ziemlich alles schief, was schief laufen kann. Da hilft nur improvisieren. Oder bei Frau Meier klingeln, wo alle Haustiere gleichzeitig pfeifen.

So03Feb
11.00
HandSpiel
Mi06Feb
14.30

Geschichten gegen die Angst

familienprogramm

Lutz Grossmann (D) – Ab 5 Jahren – 40 Minuten – Hochdeutsch

Nach dem Buch «Geschichten für die Kinderseele» von Linde von Keyserlingk – Eine Koproduktion mit Theater und Philharmonie Thüringen und der Städtepartnerschaft Nürnberg-Gera – Spiel/Bühne/Puppen: Lutz Grossmann – Inszenierung: Tristan Vogt – Künstlerische Mitarbeit: Ruta Platais

Es gibt immer einen Grund, Angst zu haben. Meist ist es das Unbekannte, vor dem wir uns fürchten. Manchmal fürchten wir uns vor der Dunkelheit beim Einschlafen – aber nicht mehr so sehr, wenn uns ein Pinguin erzählt, woher die Nacht kommt und warum es gut ist, dass es die Dunkelheit gibt. Oder wir fürchten uns vor Dingen, die wie Gespenster aussehen, oder davor, nicht mehr geliebt zu werden. Aber: Wer keine Angst hat, kann auch nicht mutig sein. Lutz Grossmann packt seine Angstkommode aus und öffnet drei geheimnisvolle Schubladen, in denen er ganz unterschiedliche Ängste verborgen hält. Verblüffend einfach, absolut minimalistisch und doch überwältigend.

So24Feb
11.00

Krokodilfarm

familienprogramm

Ab 5 Jahren – Rund 60 Minuten

Ein sonntägliches Kulturabenteuer – Kuratiert vom Theatermusiker, Multiinstrumentalisten und Sänger Andi Peter – In Zusammenarbeit mit dem Miller‘s Züric

Mit Milchschnauz und gestärkt mit feinem Zopf geht’s auf zur Krokodilfarm im Theater Stadelhofen. Dort ist es wie am Geburtstag: Es gibt eine Überraschung! An den letzten beiden Feriensonntagen im Winter gibt es bei uns Dinge zu erleben, die sonst nicht auf dem  Programm stehen. Jede Krokodilfarm ist ein unvorhergesehenes Ereignis, ein Wagnis für Gross und Klein mit viel Spass, Abenteuerlust, Entdeckerfreude und Neugier. Lasst euch überraschen!

So03Mär
11.00
Premiere
Mi06Mär
14.30
Sa09Mär
14.30
So10Mär
11.00
Handspiel

Konrad, das Kind aus der Konservendose

familienprogramm

Theater Gustavs Schwestern (CH) – Ab 6 Jahren – 50 Minuten – Mundart

Nach dem Buch von Christine Nöstlinger – Spiel: Sibylle Grüter, Jacqueline Surer – 
Regie: Tristan Vogt – Puppen/Ausstattung: Sibylle Grüter

Ein sonderbares Paket stellt das Leben der Frau Bartolotti komplett auf den Kopf. Im Paket ist eine Dose, darin ein Kind: der siebenjährige Konrad. Ein perfekter Junge mit makellosen Manieren, pflegeleicht und blitzgescheit. Zwar kann sich Frau Bartolotti nicht erinnern, ein Kind bestellt zu haben, aber da es nun einmal da ist, behält sie es. Konrad, auf Ordnung programmiert, hat etwas Mühe, sich in ihrer chaotischen Welt zurecht zu finden. Trotzdem beginnen sich die beiden zu mögen.
Richtig kompliziert wird die Sache erst, als die Firma ihren Lieferfehler erkennt und Konrad zurück verlangt. Jetzt gibt es nur noch eins: Er muss so umgeschult werden, dass ihn die Firma nicht mehr wiedererkennt. Aus dem Musterknaben muss ein Rotzlöffel werden!

Do14Mär
20.00
Einsobendrauf
Fr15Mär
20.00

Clown's Houses

abendprogramm

Merlin Puppet Theater (D/GRC) – 60 Minuten – Ohne Sprache

Spiel/Konzept: Dimitris Stamou, Demy Papada – Regie/Bühne/Ausstattung: Dimitris Stamou

Wer Tim Burton mag und schon immer einmal wissen wollte, wie so etwas unter Live-Bedingungen funktioniert, der darf «Clowns’ Houses» nicht verpassen! Ein Haus, fünf Wohnungen, sechs Charaktere. Niedlich auf den ersten Blick, sind es doch tragikomische Existenzen. Sie haben keine Angst vor dem Tod, dafür aber vor dem Leben. Eingesperrt in Gewohnheiten und Alltäglichkeiten, bricht in ihren Träumen die Realität als monströses Ungeheuer hervor: Flammen schlagende Köpfe, würgende Elektrokabel, aggressive Fernseher und drachenlange Hälse, die nur noch Banknoten spucken. Die skurrilen Einsamkeits- und Ohnmachtsszenarien kreisen um Gier und Gewalt, um Strafe und Erlösung – ein beunruhigendes Gesellschaftsbild im Miniaturformat.

Do14Mär
21.45
Do14Mär
22.15

Einsobendrauf

abendprogramm

Extra

Mit Studierenden der ZHdK, HKB und Theaterschaffenden der Freien Szene (CH) – 20 Minuten – Freier Eintritt

Projektleitung: Markus Gerber, Benno Muheim, Françoise Blancpain

Keine Lust, nach Hause zu gehen? Immer donnerstags nach der Vorstellung im Abendprogramm gibt’s noch Einsobendrauf! Wir machen die Bühne frei für Nach- und Wildwuchs. Angehende Bühnenkünstlerinnen und -künstler zeigen Kurzstücke, Performances oder Installationen, die in der weiten Welt des Theaters der Dinge zuhause sind. Frisch, anders und leidenschaftlich.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

So17Mär
11.00
HandSpiel
Mi20Mär
14.30

Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte

familienprogramm

Hand im Glück (CH) – Ab 5 Jahren – 60 Minuten – Mundart

Nach dem Roman von Luis Sepulveda – Spiel/Musik: Madlen Arnold, Maurice Berthele, Benno Muheim – Regie: Jürg Schneckenburger – Figuren: Anna Nauer – Ausstattung: Bernadette Meier – Coaching Figurenspiel: Nina Knecht

Der Hafenkater Zorbas verspricht einer sterbenden Möwe, ihr Ei auszubrüten. Als die kleine Afortunada aus dem Ei schlüpft, beginnt sie das Leben des Katers auf den Kopf zu stellen. Unterstützt von seinen Freunden Colonello und Schlaumeier, begleitet Zorbas das Möwenkind durch den abenteuerlichen Alltag im Hafen. Zorbas wächst mit der verantwortungsvollen Aufgabe Stück für Stück und letztendlich über sich hinaus.
Als Afortunada alt genug ist, in die weite Welt aufzubrechen, stellt sich die grosse Frage: Wie bringt ein Kater einer Möwe das Fliegen bei? Ein Stück mit viel Musik über Verantwortung, Freundschaft und das Flügge-Werden.

Sa23Mär
14.30
So24Mär
11.00
HandSpiel
Mi27Mär
14.30

OHRENBETÄUBEND & mucksmäuschenstill

familienprogramm

Cie. Les Voisins (D) – Ab 4 Jahren – 40 Minuten – Hochdeutsch

Spiel/Geräusche: Paul Schmidtchen – Regie/Text: Eva Schmidtchen – Ausstattung: Eva & Paul Schmidtchen

Eigentlich kann man Geräusche ja nicht sehen. Man hört sie. Zum Beispiel dieses… Hast du es gehört? Nein? Kein Wunder, es ist auch sehr zart. Oder doch? Diese Geschichte erzählt von einem kleinen Geräusch, das plötzlich eines Morgens früh auf der Wiese landet. Aber zu wem gehört es? Wer macht denn nun dieses zarte, überaus feine Geräusch? Wind, Hummel und Krähe wissen es auch nicht. Und so begibt sich das kleine Geräusch auf eine Suche, bei der es wirklich viel zu hören, aber auch viel zu sehen gibt. Die Compagnie Les Voisins erzählt mal laut, mal leise eine Geschichte, in der Töne und Bilder eine grosse Rolle spielen. Seite um Seite eines grossen Buches wird umgeblättert. Daraus entspringen aus Papier und Karton die einzelnen Abenteuer. Ein Ohren- und Augenschmaus!

Do28Mär
20.00
Einsobendrauf
Fr29Mär
20.00

Kasper in Teufels Küche oder: Das Geheimnis der schlechten Laune

abendprogramm

Thalias Kompagnons (D) – 75 Minuten – Hochdeutsch

Eine Koproduktion mit der Tafelhalle Nürnberg – Spiel: Tristan Vogt Regie/Ausstattung: Joachim Torbahn – Story: Marc Becker, Tristan Vogt

Gretel: Hallo Kasper, wollen wir schmusen?
Kasper: Wozu sollte das gut sein?
Gretel: Na ja. Das machen wir doch immer.
Kasper: Und? Hat es uns weitergebracht?
In ihrer neuen Produktion haben sich Thalias Kompagnons zusammen mit dem Theaterautor Marc Becker in die holz- wurmstichigen Abgründe des klassischen Kaspertheaters verbohrt und schicken dessen Helden auf einen rasanten Höllentrip zwischen Lebensüberdruss und Grossmutters Pfannkuchen.
«Man muss im Leben wohl wählen zwischen Langeweile und Leiden.» (Madame de Staël)

Do28Mär
21.45
Do28Mär
22.15

Einsobendrauf

abendprogramm

Extra

Mit Studierenden der ZHdK, HKB und Theaterschaffenden der Freien Szene (CH) – 20 Minuten – Freier Eintritt

Projektleitung: Markus Gerber, Benno Muheim, Françoise Blancpain

Keine Lust, nach Hause zu gehen? Immer donnerstags nach der Vorstellung im Abendprogramm gibt’s noch Einsobendrauf! Wir machen die Bühne frei für Nach- und Wildwuchs. Angehende Bühnenkünstlerinnen und -künstler zeigen Kurzstücke, Performances oder Installationen, die in der weiten Welt des Theaters der Dinge zuhause sind. Frisch, anders und leidenschaftlich.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Sa30Mär
14.30
So31Mär
11.00
HandSpiel
Mi03Apr
14.30

Was macht das Rot am Donnerstag?

familienprogramm

Klassiker

Thalias Kompagnons (D) – Ab 4 Jahren – 40 Minuten – Hochdeutsch

Mit Pinsel und Farben erzählt von: Joachim Torbahn – Zur Musik von: Maurice Ravel, Claude Debussy – Regie: Ruta Platais

Womit beginnt ein Bild? Vielleicht mit einem kleinen roten Fleck. Und mit einer Frage. Einer Frage, wie sie nur Kinder oder Künstler stellen: «Was macht das Rot am Donnerstag?» Farben und Leinwand stehen bereit für eine Reise in das Reich der Malerei. Aber lässt sich Malen vorführen? Kann man Kinder teilhaben lassen an der absichtslosen Entdeckungsreise, die ein Künstler unternimmt, wenn er seinen Eingebungen folgt? Angeregt von Paul Klee entsteht in sieben Kapiteln vor unseren Augen ein Bild voller überraschender Wendungen und Verwandlungen, fast ohne Worte, gemalt auf eine grosse, durchsichtige Leinwand.

Sa06Apr
17.00
Premiere (CH)
So07Apr
11.00
Mi10Apr
14.30

DAS MACHEN & andere verdächtige Sachen

familienprogramm

Koproduktion

Theater Blau und Bernetta Theaterproduktionen (CH) – Ab 9 Jahren – 60 Minuten – Hochdeutsch

Inspiriert vom preisgekrönten Bilderbuch «DAS machen?» von Lilly Axster und Christine Aebi – Eine Koproduktion mit dem Theater Stadelhofen Zürich und dem Dschungel Wien, Theaterhaus für junges Publikum – Spiel: Julius Griesenberg, Priska Praxmarer – Regie: Antonia Brix – Dramaturgie: Brigitta Soraperra – Puppen/Objekte/Ausstattung: Christine Aebi – Musik: Simon Ho

In ihrer Werkstatt finden Peri und Josh bei der Arbeit am neuen Buch "DAS machen" keine Ruhe: Ein Baby taucht unerwartet auf und fordert ein Kapitel für sich. Eine vorlaute Kaulquappe sieht sich als Expertin für Pubertät, Teddy träumt von glatter Haut und zwei Schildkröten fühlen sich vernachlässigt. „Bin ich so geworden, wie ihr mich ausgedacht habt?“ fragt das Kind Sasha und beschließt, ein Ei auszubrüten. 
Das neue Projekt von Theater Blau ist inspiriert vom preisgekrönten Bilderbuch „DAS machen?“ von Lilly Axster und Christine Aebi und thematisiert das Besprechbarmachen von Kinderfragen rund um Sexualität, Intimität, Körper und Begehren: selbstverständlich, humorvoll und bestechend direkt.

Hintergrundsinformationen Buchprojekt «DAS machen?»

Sa13Apr
20.00
Künstlergespräch

Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

abendprogramm

Klassiker

Cie. Freaks und Fremde (D) – Ab 7 Jahren/Erwachsene – 60 Minuten – Hochdeutsch

Nach dem Buch von Martin Baltscheit – Eine Koproduktion mit dem Comedia Theater Köln – Spiel/Idee/Ausstattung: Sabine Köhler, Heiki Ikkola – Musik: Frieder Zimmermann – Mitarbeit Regie: Rüdiger Papa – Dramaturgie: Jutta M. Stärk – Licht: Josia Werth

Es war einmal ein Fuchs, der wusste alles, was ein Fuchs so wissen muss. «Wer alles weiss, kann lange leben», dachte der Fuchs, und lebte ein langes Leben voller Abenteuer. Er kannte alle Tricks, und die jungen Füchse konnten gar nicht genug bekommen von seinen Geschichten. Dann aber fing er an zu vergessen, dass er ein Fuchs war. Die Inszenierung erzählt spielerisch, voller Feinsinn und mit erhellen- dem Humor eine Geschichte über das Altern und Vergessen, über Schwierigkeiten und Möglichkeiten im Umgang miteinander, wenn die Erinnerungen versagen und die Welt Kopf steht. Das Stück berührt Kinder ebenso wie Erwachsene.

Im Anschluss an die Vorstellung laden wir zum moderierten Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern der Compagnie Freaks und Fremde ein und sprechen mit ihnen über ihre vielschichtige Theaterarbeit.

So14Apr
11.00

Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

familienprogramm

Klassiker

Cie. Freaks und Fremde (D) – Ab 7 Jahren/Erwachsene – 60 Minuten – Hochdeutsch

Nach dem Buch von Martin Baltscheit – Eine Koproduktion mit dem Comedia Theater Köln – Spiel/Idee/Ausstattung: Sabine Köhler, Heiki Ikkola – Musik: Frieder Zimmermann – Mitarbeit Regie: Rüdiger Papa – Dramaturgie: Jutta M. Stärk – Licht: Josia Werth

Es war einmal ein Fuchs, der wusste alles, was ein Fuchs so wissen muss. «Wer alles weiss, kann lange leben», dachte der Fuchs, und lebte ein langes Leben voller Abenteuer. Er kannte alle Tricks, und die jungen Füchse konnten gar nicht genug bekommen von seinen Geschichten. Dann aber fing er an zu vergessen, dass er ein Fuchs war. Die Inszenierung erzählt spielerisch, voller Feinsinn und mit erhellen- dem Humor eine Geschichte über das Altern und Vergessen, über Schwierigkeiten und Möglichkeiten im Umgang miteinander, wenn die Erinnerungen versagen und die Welt Kopf steht.

So05Mai
11.00
Premiere
Sa11Mai
14.30
So12Mai
11.00
HandSpiel

Aouuuu!

familienprogramm

Koproduktion

play back produktionen & Cie. chamarbellclochette (CH) – Ab 4 Jahren – 50 Minuten – Wenig Sprache

Nach dem Buch «Ich bin ein Wolf, sagt Hase» von Jadwiga Kowalska – Eine Koproduktion mit dem Théâtre des Marionettes de Genève (TMG) und dem Theater Stadelhofen Zürich – Spiel: Marius Kob, Chine Curchod – Regie: Anna Papst – Puppenbau: Pierre Monnerat – Bühnenbild: Luana Paladino – Kostüm: Mirjam Egli – Musik: Pierre Omer, Julien Israelian – Dramaturgie: Benno Muheim

Eben hat der Hase noch fröhlich Verstecken gespielt. Doch plötzlich ist es Abend geworden und er muss seinen Heimweg im Dunkeln zurücklegen. Es raschelt im Laub und knackt im Unterholz, ein Schnüffeln, ein Schnauben, etwas bewegt sich… Hilfe! Das Herz schlägt dem kleinen Hasen bis zum Hals. «Wenn ich mich nur nicht so fürchten würde», denkt er. «Ein Wolf müsste man sein, dann hätte ich vor nichts und niemandem Angst!» Da kommt ihm eine Idee: Er näht sich ein Wolfskostüm, eine Verkleidung gegen die Angst. Doch als er dieses seinen Freundinnen und Freunden zeigen will, rennen alle kreischend davon. Und dann macht der Hase Bekanntschaft mit dem echten Wolf. Eine Geschichte vom Angsthaben und den Tricks, die es dagegen gibt.

Do16Mai
20.00
Einsobendrauf
Fr17Mai
20.00

Die schwarze Katze

abendprogramm

Tine Beutel (CH) – 55 Minuten & Film 35 Minuten – Hochdeutsch

Spiel: Tine Beutel – Regie: Frank Soehnle – Musik: Fredi Spreng – Grafik/ Technik: Christian Dreier

Stetig und unaufhaltsam gerät die Welt des Erzählers in Edgar Allan Poes tiefgründiger Geschichte aus den Fugen. Changierend zwischen den Tricks der Filmwelt und der Animation des Figurentheaters lässt Tine Beutel die Albträume des Protagonisten Wirklichkeit werden. Eine Gruselfahrt der Gefühle und ein abgründiger Krimi-Kunstgenuss. Im Anschluss an die Vorstellung vom Freitag zeigen wir als Supplement Tine Beutels Kurzfilm «Edgar Allan Poe – eine Spurensuche». Wer war Edgar Allan Poe? War er der Urvater der Detektivgeschichten? Ein Lyriker? Ein Genie oder ein Wahnsinniger? Aus einer intensiven Recherche entstand diese Filmbiografie, eine poetische Collage aus Dokumentation, Experiment und Animation.

Do16Mai
21.45
Do16Mai
22.15

Einsobendrauf

abendprogramm

Extra

Mit Studierenden der ZHdK, HKB und Theaterschaffenden der Freien Szene (CH) – 20 Minuten – Freier Eintritt

Projektleitung: Markus Gerber, Benno Muheim, Françoise Blancpain

Keine Lust, nach Hause zu gehen? Immer donnerstags nach der Vorstellung im Abendprogramm gibt’s noch Einsobendrauf! Wir machen die Bühne frei für Nach- und Wildwuchs. Angehende Bühnenkünstlerinnen und -künstler zeigen Kurzstücke, Performances oder Installationen, die in der weiten Welt des Theaters der Dinge zuhause sind. Frisch, anders und leidenschaftlich.

Mit freundlicher Unterstützung: Migros-Kulturprozent

Sa18Mai
14.30
So19Mai
11.00
HandSpiel

Das Buch von allen Dingen

familienprogramm

Klassiker

Figurentheater Margrit Gysin (CH) – Ab 8 Jahren – 60 Minuten – Hochdeutsch

Nach dem Buch von Guus Kuijer – In einer Figurentheaterfassung von Margrit Gysin und Andrea Gronemeyer – Spiel: Margrit Gysin – Regie: Andrea Gronemeyer Puppen/Objekte: Bärbel Haage, Michael Huber – Bühnenraum: Christian Thurm Kostüm: Eva Roos

Thomas kann Dinge sehen, die andere nicht sehen können. Er sieht tropische Fische in den Kanälen und die Schönheit von Elisas Lederbein, das beim Gehen knirscht. Er sieht die Magie von Frau van Amersfoort, die vielleicht eine Hexe ist, ihn aber in die wunderbare Welt der Bücher einführt. Vor manchen Sachen würde Thomas aber lieber die Augen verschliessen. Wenn es in der Familie mal wieder kracht, setzt er sich ans Fenster und schreibt an seinem eigenen «Buch von allen Dingen». «Später werde ich glücklich», steht da. Dieses Ziel verfolgt Thomas in vielen kleinen Schritten und verändert damit nicht nur sein eigenes Leben.
«Das Buch von allen Dingen» handelt von allem, was ein glückliches Leben ausmacht: der Liebe, der Familie, dem Sinn und dem Mut zu sehen, was gesehen werden muss. Und von einem Jungen der lernt, sich zu wehren und Gerechtigkeit in der Familie einzufordern.

Fr24Mai
20.00

Der Gipfel der Frechheit

abendprogramm

Extra

Kurzstücke-Festival mit Studierenden der ZHdK, HKB und Theaterschaffenden der Freien Szene (CH) - 90 Minuten – Freier Eintritt

Projektleitung: Markus Gerber, Benno Muheim, Françoise Blancpain

Neue Ansätze, neues Theater: Auch bei der diesjährigen Ausschreibung für unser Format Einsobendrauf wurden wir mit Eingaben überrannt und zeigen darum alle Projekte als Kurzstücke-Festival. Bühne frei für Nach- und Wildwuchs!

Sa25Mai
14.30

Der Gipfel der Frechheit

abendprogramm

Extra

Kurzstücke-Festival mit Studierenden der ZHdK, HKB und Theaterschaffenden der Freien Szene (CH) - 90 Minuten – Freier Eintritt

Projektleitung: Markus Gerber, Benno Muheim, Françoise Blancpain

Neue Ansätze, neues Theater: Auch bei der diesjährigen Ausschreibung für unser Format Einsobendrauf wurden wir mit Eingaben überrannt und zeigen darum alle Projekte als Kurzstücke-Festival. Bühne frei für Nach- und Wildwuchs!

Sa25Mai
20.00

Der Gipfel der Frechheit

abendprogramm

Extra

Kurzstücke-Festival mit Studierenden der ZHdK, HKB und Theaterschaffenden der Freien Szene (CH) - 90 Minuten – Freier Eintritt

Projektleitung: Markus Gerber, Benno Muheim, Françoise Blancpain

Neue Ansätze, neues Theater: Auch bei der diesjährigen Ausschreibung für unser Format Einsobendrauf wurden wir mit Eingaben überrannt und zeigen darum alle Projekte als Kurzstücke-Festival. Bühne frei für Nach- und Wildwuchs!

Do13Jun

Ausblick - Festival Blickfelder

familienprogramm

Internationales Festival Blickfelder – Künste für ein junges Publikum

Das Theater Stadelhofen ist Austragungsort des internationalen Festivals Blickfelder (Do 13  bis  So 23 Jun 2019)

Blickfelder stellt Fragen!
Welche Frage habt ihr euch zuletzt gestellt? Bin ich schön? Wer sind meine Freundinnen und Freunde? Kann ich fliegen? Sind das banale Fragen? Nein, denn dahinter steckt weit mehr: Wo bin ich zugehörig? Bin ich etwas Besonderes? Was macht meine Identität aus? Für die meisten Fragen gibt es Antworten. Sind es jedoch auch die richtigen? Das Festival Blickfelder bietet dem jungen Publikum in einer einzigartigen Mischung aus herausragenden internationalen Theater- und Tanzproduktionen, Workshops und dem konkreten Mitwirken in partizipativen Projekten zahlreiche Möglichkeiten, sich Fragen zu stellen, Antworten zu erhalten und diese kritisch zu hinterfragen. Auch das Theater Stadelhofen ist mit von der Partie und wird zur Bühne für allerlei einzigartige Theaterprojekte und Aufführungen!

Das komplette Festivalprogramm erscheint im März 2019