Do13Jun
10.00
Do13Jun
14.00
Fr14Jun
10.00
Fr14Jun
14.00
Sa15Jun
14.30

Drie – Drei

familienprogramm


Maas theater en dans & BonteHond (NL) – Ab 4 Jahren – 45 Minuten – Hochdeutsch

Text: Bodil de la Parra – Konzept: Matthijs Rümke – Regie: Dorien Folkers – Spiel: Niek van der Horst, Freek Nieuwdorp, Felix Schellekens  – Dramaturgie: Judith Faas

Die vierjährigen Drillinge Jonas, Johan und Jacob hauen von Zuhause ab. Der Älteste ist 17 Tage vor den anderen zur Welt gekommen. Er hat ein paar Schrauben locker und ist der Einzige, der auf eine Sonderschule gehen muss. Aus Protest machen sich die drei kleinen Brüder auf eine Reise zu ihrem Onkel Kees nach Groningen. Der wird sie bestimmt bei sich aufnehmen. Unterwegs erleben sie ein Abenteuer nach dem andern. Sie streiten sich, haben Hunger, kämpfen mit Kuhfladen und vermissen ihre Eltern. Eine  rhythmische, liebevoll komische Erzählung über Zusammenhalt und Anderssein.

Mo17Jun
10.00
Mo17Jun
14.00
Di18Jun
10.00
Di18Jun
14.00

Arm / Dans l'atelier - Im Atelier

familienprogramm


Mireille&Mathieu (BE) / TOF Théâtre (BE) – Ab 8 Jahren – 2 Kurzstücke – Ohne Worte

Arm

Richard Jordan Productions, Theatre Royal Plymouth, Big in Belgium in Zusammenarbeit mit Summerhall – Von und mit: Erik Bassier, Kathleen Wijnen

Mireille und Mathieu breiten auf dem Flohmarkt ihre Waren aus. Sie haben lauter alte Spielsachen dabei, die von ihren Besitzern weggeworfen oder vergessen wurden. Jedes Objekt hat eine eigene Geschichte zu erzählen: Manche sind sanft und poetisch, andere grausam, witzig oder schräg. In schneller Folge spielen die beiden eine Szene nach der anderen: Ein Laufgitter wird zum Boxring für Babypuppen umfunktioniert und ein Gummihuhn muss an der Hundeleine dressiert werden. «Arm» ist ein absurdes, lustiges, visuelles Theaterstück, das von Liebe, Gewalt und der Beziehung zwischen Mann und Frau handelt.

Dans l'atelier – Im Atelier

Koproduktion mit Arsenic, Lausanne, TOF Théâtre (BE) – Idee, Inszenierung, Ausstattung: Alain Moreau – Spiel: Angela Malvasi, Yannick Duret – Produktions- und Ausstattungsassistenz: Gilbert Epron, Dimitri Joukovsky – Licht und Design: Dimitri Joukovsky – Musik: Max Vandervorst – Bühne: Margaud Carpentiers – Diffusion: My-Linh Bui

Inmitten von Materialien, Werkzeugen und anderen seltsamen Objekten wird eine Figur erschaffen. Doch was passiert, wenn sich das Geschöpf nicht manipulieren lassen will und seine Entstehung selber in die Hand nimmt? Erst zur Hälfte fertiggestellt, versucht die Puppe sich selber fertig zu bauen und dabei alles zu beherrschen: das Material, die Bühne, die Objekte. Sogar die Puppenspieler müssen unterworfen werden. Wenn nötig, auch mit Gewalt. Ohne Blutvergiessen, dafür mit um so mehr Polystyrol und Karton zeigt dieses Kurzstück einen wilden und urkomischen Kampf ums Überleben. Ein subtiler Puppenthriller ohne Worte.

Do20Jun
18.00
Fr21Jun
18.00
Sa22Jun
14.30

Blind Cinema – Kino im Kopf

familienprogramm


Britt Hatzius (GB) – Ab 16 Jahren – Hochdeutsch – 40 Minuten

Eine Koproduktion von  Vooruit (Ghent), Beursschouwburg (Brüssel) und Bronks Theatre (Brüssel) – Konzept, Regie: Britt Hatzius – Dramaturgie: Ant Hampton – Film: Britt Hatzius, Simon Arazi, Maxim, Boris Belay – Technik, Produktionsassistenz: Maria Koerkel, Geert Aertsen

«Blind Cinema» lädt Erwachsene ein, sich mit verbundenen Augen in die Hände oder vielmehr Stimmen von Kindern zu begeben. Ohne den projizierten Film zu sehen, entsteht er ausschliesslich als Kopfkino durch das Flüstern der Kinder, die hinter den Sitzreihen platziert sind und beschreiben, was sie auf der Leinwand sehen. Das uns scheinbar so vertraute Erlebnis Kino wird damit zu einer Grenzerfahrung der Imagination, zur bedingungslosen Auslieferung an die subjektive Wahrnehmung. Die Kinder sehen den Film zum Zeitpunkt der Ausstrahlung vor Publikum zum ersten Mal. Spontan übersetzen sie ihre visuellen Eindrücke. Vorbereitet werden sie auf diese Aufgabe in einem halbtägigen Workshop mit der Künstlerin Britt Hatzius, inspiriert vom Verfahren der Audiodeskription für Blinde.
«Blind Cinema» verdreht die Kommunikationsverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern. Kinder erzählen und interpretieren, Erwachsene hören zu und staunen.

Ein Projekt mit: 4. Primarklasse Schulhaus Gramatt, Mettmenstetten  / 3. Primarklasse Schulhaus Bühl, Zürich / 4. Primarklasse Schulhaus Steinmürli, Dietikon