Mi22Mai
14.30
Premiere
Sa25Mai
14.30
So26Mai
11.00
So26Mai
14.30
Zusatzvorstellung

Guet Nacht, Chuchi

familienprogramm

Engel & Magorrian (CH) – Ab 3 Jahren – 40 Min – Wenig Text in Mundart

Konzept, Regie, Dramaturgie, Choreografie: Emily Magorrian und Luzius Engel – Spiel: Max Gnant, Gregor Schaller – Bühne, Objekte und Kostüme: Linda Rothenbühler – Text: Matto Kämpf – Musikalische Leitung: Moritz Alfons – Lichtdesign und Technik: Demian Jakob –  Coaching Figurenspiel: Annina Mosimann – Regieassistenz: Emma Monachesi – Produktionsleitung: Irene Andreetto – Outside Eye: Nina Curcio – Koproduktion: Schlachthaus Theater Bern, Theater Stadelhofen Zürich, Bühne Aarau, ThiK Baden

Es wird Nacht in der Stadt, in einer Bachstube beginnen zwei Bäcker ihre Schicht. Während die meisten Menschen schlafen, haben sie viel zu tun. Der Teig will nicht ruhen, das Mehl fliegt durch die Luft und die Gipfeli gehen in den Ausgang. Die alten Brote brechen aus ihrer Kiste aus, sie wollen nicht als Paniermehl enden. Der Kühlschrank erwacht zum Leben und die Geburtstagstorte kann ihren Geburtstag kaum erwarten. Dem nicht genug, bricht im Ofen auch noch Feuer aus. Und was hat die Maus in der Backstube verloren?

Teils Traum, teils Elternrealität, entsteht eine Geschichte, mit der sich die Kinder und ihre Betreuenden gleichermassen identifizieren können. Gemeinsam erleben sie während einer sinnlichen Küchenperformance das geheimnisvolle, nächtliche Leben voller Abenteuer und Überraschungen, bevor es Morgen wird und warmes Brot auf den Ladentisch kommt.

«Guet Nacht, Chuchi» ist die zweite Produktion von Engel&Magorrian. Mit «Was macht ds Wätter?» hat die Gruppe in der Saison 22/23 ein Stück für das ganz junge Publikum auf die Bühne gebracht, welches in der Saison 23/24 an verschiedenen Theatern und Festivals in der Schweiz gezeigt werden wird. Die zweite Arbeit knüpft daran an.

Mit Unterstützung von: Kultur Stadt Bern, SWISSLOS/Kultur Kanton Bern, Aargauer Kuratorium, Stadt Zürich Kultur, Stadt Baden Kultur, Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Burgergemeinde Bern, Stanley Thomas Johnson, Migros-Kulturprozent, BEKB Förderfonds, Corodis, Loterie Romande


Fr31Mai
20.00
Vernissage
Sa01Jun
16.00
So02Jun
12.00
Di04Jun
15.00

familienprogramm

Ausstellung

Vom 31. Mai bis 4. Juni 2024 geben wir dem Lebenswerk von Stephan Q. Eberhard im Theater Stadelhofen Raum. Wir erinnern uns gemeinsam an ihn und an sein Schaffen und nehmen Impulse für unsere zukünftige Arbeit auf.

Stephan Q. Eberhard verachte seine Zeit am liebsten in der Nähe von Bachläufen, Weihern oder Tümpeln – und als Regisseur, Schauspieler, (Stelzen)Tänzer, Puppenspieler/ -bauer und Objektkünstler. Seine Expertise lag in kultur- und sprach(wissenschaft)lichen Bereichen und queer-feministischen Themen. Als «reflective practitioner» gestaltete er seine performativen Arbeiten meist transdisziplinär und politisch reflexiv – Missstände und Machtstrukturen (auch am Theater) sollen durch Kunst und soziokulturelle Projekte verändert werden.

Gemeinsam mit seinen Freund*innen und Weggefährt*innen machen wir in der Ausstellung sein vielseitiges und weitreichendes Netzwerk sichtbar, welches uns alle miteinander verbindet. Fragmente aus Bühnenbildern, Fotos, Produktionsvideos, Puppen und Objekte bilden zusammen einen eigenen Kosmos, der an der Vernissage mit Live-Beiträgen erweitert wird. Wir wünschen uns, dass die Installation laufend durch weitere Beiträge von den Besuchenden wächst und mitgestaltet wird.

Freitag, 31. Mai 2024 20 Uhr Vernissage mit Apéro Samstag, 1. Juni 16-20 Uhr
Sonntag, 2. Juni 12-18 Uhr
Montag, 3. Juni (geöffnet auf Anfrage 079 734 64 19) Dienstag, 4. Juni 15-18 Uhr Finissage

Eintritt frei, Barbetrieb

Fr07Jun
19.00
Sa08Jun
14.00
Sa08Jun
17.00
Sa08Jun
20.00

Simple Machines

familienprogramm

Ugo Dehaes (BE) – Ab 8 Jahren – 50 Minuten – Englisch mit Deutscher Live-Übersetzung

Vorstellungen im Rahmen des Blickfelder Festivals

Performance: Ugo Dehaes – Szenografie, Komposition: Wannes Deneer – Dramaturgie: Marie Peeters – Silikon in Kollaboration mit: Rebecca Flores – Konstruktion Tisch: Kristof Morel – Produktion: kwaad bloed & Tuning People – Koproduktion: C-takt – In Kollaboration mit: STORMOPKOMST – Mit der Unterstützung von: De Vlaamse Gemeenschap – Diffusion: Vincent Company – Danke an: AI Experience Center VUB, Caroline Pauwels, De Factorij, Gertjan Biasino, Hans De Cank, Pol Eggermont & Roeland Luyten

Ugo Dehaes züchtet in seinem Keller organisch aussehende Maschinen, die an Insekten erinnern. Nachdem sie aus ihren schleimigen Kokons schlüpfen, zieht er sie gross und bildet sie mit Hilfe künstlicher Intelligenz zu tanzenden Maschinen aus, die in der Lage sind, ihr eigenes «Roboter-Ballett» zu kreieren.

Das Publikum sitzt zusammen mit Ugo um einen Tisch und kommt den kleinen Roboterwesen sehr nahe. Sie krabbeln wie Raupen über den Tisch. Manche bekommen Haare, andere stolpern herum wie kleine Hunde. Ugo Dehaes erklärt in seiner Lecture Performance wie er «einfachste Maschinen» mit künstlicher Intelligenz trainiert, bis sie in der Lage sind, ihre eigene Show zu kreieren und aufzuführen. Er fragt sich, wie radikal man auf der Suche nach Effizienz und Optimierung der Gesellschaft denken kann. Sein «Roboter-Ballett» ist eine witzige, verspielte Choreografie, die dem Publikum eine Auseinandersetzung mit Digitalisierung und künstlicher Intelligenz ermöglicht. Ein kritischer Versuch, den Menschen völlig überflüssig zu machen.
 
Nach der Vorstellung ist das Publikum eingeladen den Robotern selbst neue Bewegungen beizubringen.