Theaterpädagogik vermittelt zwischen der Bühne und seinem Publikum. Über ein inszenierungsbezogenes Programm macht sie für das junge und das erwachsene Publikum Figurentheater zusätzlich erlebbar. Und es wird eine nachhaltige Auseinandersetzung mit einer Kunstform möglich, die wie keine andere den Umgang mit der eigenen Fantasie anregt und fördert - eine Bühnenkunst also, die einmalige, sehr persönliche Erlebnisse im Theater zulässt. Für Kinder und genauso auch für Jugendliche und Erwachsene.
Die Theaterpädagogik nimmt die Aufgabe der Vermittlung in zwei Richtungen wahr:
Dem Publikum werden Inhalte, Spielformen und Eigenarten der Kunst näher gebracht. Kinder unternehmen zusammen mit ihren Schulkameradinnen und Schulkameraden Versuche, selber Figuren zum sprechen zu bringen oder mit Objekten zu erzählen. Im Abendprogramm werden Inszenierungsgespräche und Einführungen ins Stück veranstaltet. Den Bühnenkünstlern wiederum werden Reaktionen und Bedürfnisse ihres Zielpublikums zugetragen. Es entsteht eine kreative Wechselwirkung zwischen der Bühnenkunst und seinem Publikum. Die Stadt Zürich und das kantonale Amt schule&kultur steht dem Theater dabei unterstützend zur Seite.
Wir freuen uns auch in der Spielzeit 2010 / 2011 zu ausgewählten Produktionen theaterpädagogische Begleitprogramme anbieten zu können. Für genauere Informationen, wählen Sie in der Navigation links „Für Schulklassen“ oder „Im Abendprogramm“ an.
Lesen Sie auch den Artikel über ein praktisches Beispiel von Theater Plus zur Inszenierung von „Fritz, Franz und Ferdinand“ der Formation Gustavs Schwestern, Zürich in der unima figura Nr. 60, Februar 2008 > pdf