«Jeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.» Woyzeck

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Woyzeck - Der Fall von Franz und Marie

Nach Georg Büchner
Theater Kuckucksheim, Erlangen

24.10.09 Sa 20.15
25.10.09 So 18.00
Georg Büchners soziales Drama wird erzählt von einem Schauspieler, einer Schaufel und zwei Kasperfiguren, deren Abhängigkeit vom Spieler – er hat sie in der Hand und spielt mit ihnen –die Deformation eines Menschen unter gesellschaftlichem Druck eindrücklich aufzeigen; mit vertonten Gedichten Büchners und einiger Zeitgenossen.

Das Wichtigste auf der Welt ist für den Soldaten Franz Woyzeck seine Liebe zu Marie. Für sie und die Versorgung des gemeinsamen, unehelichen Kindes zehrt der von Visionen Getriebene sich auf. Marie indessen denkt an ein schöneres Leben und betrügt ihn. Dies führt bei Woyzeck zu einem fatalen Ausbruch. Die Deformation eines Menschen unter dem Druck gesellschaftlicher Strukturen zählt zu den zentralen Themen in Büchners Vorlage und steht bei dieser Figurentheaterinszenierung im Mittelpunkt. Daneben spielt Musik eine wichtige Rolle. Als Grundlage für die von Stefan Kügel live gesungenen Lieder dienen Gedichte von Georg Büchner und seinen Zeitgenossen, sowie Volkslieder, aus denen Büchner Texte und Fragmente in sein Stück integriert hat.

 

Idee und Entwicklung: Gyula Molnàr
Spiel: Stefan Kügel

Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren; Hochdeutsch
ca. 60 Minuten; Fr. 35.- / 30.-



Inszenierungsgespräch nach der Vorstellung am Sa, 24.10.09