«Ich weiss manchmal nicht, wer wen führt. Ich die Figur oder umgekehrt.» Frank Söhnle

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Rothschilds Geige

Nach der Erzählung von Anton Tschechow
figuren theater tübingen

30.10.09 Fr 20.15
31.10.09 Sa 20.15
01.11.09 So 18.00
Eine Marionette, ihr Spieler, eine Erzählerin und eine Cellistin erschaffen in dichter und präziser Choreografie poetische Bilder, welche die zeitlose Erzählung Tschechows in all ihren dissonanten Tönen und in ihrer Vielfarbigkeit auf die Bühne bringen.

Die letzte Vorstellung! Eine Schauspielerin und ein Marionettenspieler übergeben ihre Erinnerungen an ein Theaterleben dem Trödel. Vorher erleben wir noch einmal ihr Theater. Ein szenisches Ereignis, dem der Sargtischler Jakow und seine Frau Marfa, der Heilgehilfe Maxim Nikolajitsch und der magere Jude Rothschild eine melancholische und zugleich komische Farbigkeit verleihen. Die Mittel der Inszenierung sind sparsam: eine Marionette, ein Cellokasten, ein Paar Schuhe, ein schwarzes Tuch. Mit diesen wenigen Gegenständen gelingt es, eine ganze, „tschechowsche“ Welt auf die Bühne zu bringen. Eine Welt voller Sehnsucht und Traurigkeit, Heiterkeit und zarter Poesie.

 

Spiel: Ines Müller-Braunschweig und Frank Soehnle
Regie und Musik: Christiane Zanger

Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren; Hochdeutsch
ca. 60 Minuten; Fr. 35.- / 30.-


Inszenierungsgespräch nach der Vorstellung am Sa 31.10.09

Website figuren theater tübingen