"Kafkas sprachliche Raffinesse und lingusitische Hinterhältigkeit gehören auf die Bühne."
Tristan Vogt

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Kafkas Schloss

Ein Machtspielchen.
Thalias Kompagnons, Nürnberg

26.11.09 Do 20.15
27.11.09 Fr 20.15
28.11.09 Sa 20.15
Thalias Kompagnons interpretieren Kafkas Romanfragment mit kleinen Holzfiguren als boshaftes, tiefsinniges "Mensch-ärgere-dich"- Spiel voller Intrigen, Machtkämpfe und Beziehungsfallen.

Was ist das „Schloss“? Ein Behördenlabyrinth? Ein selbst geschaffener Alptraum? Auf der Suche nach Unterkunft, Arbeit und menschlicher Anerkennung verstrickt sich der vermeintliche Landvermesser K. in einen verbissenen Kampf mit der alles beherrschenden Schlossverwaltung. Thalias Kompagnons setzten Kafkas unvollendeten Roman als ein „figurentheatrales“ Schachspiel voller Intrigen, Machtkämpfe und Beziehungsfallen mit kleinen Holzfiguren in Szene. „Und das Erstaunliche ist“, beschreibt Katja Spiess (FiTZ Stuttgart), „dass in der „Verkleinerung“ des Szenarios die „Tragische Grösse“ der kafkaesken Figuren umso deutlicher aufscheint.“

Bearbeitung und Spiel: Tristan Vogt; Puppen, Bühne und Regie: Joachim Torbahn; Licht: Sasa Batnozic

Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren
ca. 75 Minuten; 35.- / 30.-


Einführung ins Stück am 26.11. um 19.45 Uhr, Inszenierungsgespräch mit Tristan Vogt nach der Vorstellung vom 27.11.

Website: Thalias Kompagnons