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Rothschilds Geigenach einer Erzählung von Anton Tschechow
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Do 22.01.09 20.15
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Eine letzte Theatervorstellung: Ein Marionettenspieler und eine Schauspielerin übergeben ihre Erinnerungen an ein Theaterleben dem Trödel. Aber vorher erleben wir noch einmal ihr Theater: Ein szenisches Ereignis, welchem der Sargtischler Jakow und seine Frau Marfa, der Heilgehilfe Maxim Nikolajitsch und der magere Jude Rothschild eine melancholische und zugleich komische Farbigkeit verleihen. DieMittel der Inszenierung sind sparsam: eineMarionette, ein Cellokasten, ein Paar Schuhe, ein schwarzes Tuch. Mit diesen wenigen Gegenständen gelingt es, eine ganze Welt auf die Bühne zu bringen, eine Welt voller Sehnsucht und Traurigkeit, Heiterkeit und zarter Poesie.
Spiel: Ines Müller-Braunschweig, Frank Soehnle
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